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Partschins: Wasserfall, Museum und Genusskultur

Unterkünfte in Partschins

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Partschins zwischen Wasserfall, Naturpark und Geschichte

Partschins verbindet markante Naturerlebnisse mit einer ungewöhnlich greifbaren Ortsgeschichte. Der Partschinser Wasserfall wird auf seinem 8 km langen Lauf durch das steile und unberührte Zieltal von zahlreichen Nebenbächen und Rinnsalen gespeist. Für den Besuch stehen mehrere dokumentierte Möglichkeiten zur Verfügung: Der Wasserfall ist mit der Buslinie 265 erreichbar, zu Fuß ab Partschins in etwa einer Stunde oder mit dem Auto bis zum Parkplatz Birkenwald.

Eine andere Form, die Landschaft zu erleben, bietet die Panoramaseilbahn Texelbahn. Sie bringt Besucher direkt zum Meraner Höhenweg mitten im Naturpark Texelgruppe. Damit lässt sich der Aufenthalt in Partschins sowohl mit einem konkreten Naturziel als auch mit einem Weg in der alpinen Landschaft verbinden, ohne die beiden Angebote gleichzusetzen.

Familienrunden und Wege mit eigener Geschichte

Für Familien gibt es zwei unterschiedlich angelegte Erlebnisrunden. Der Partschinser Sagenweg beginnt ab Partschins und führt zu prähistorischen Kultplätzen. Über den Sagenweg geht es zum Saltenstein, zurück führt die Runde über den Zielbach, eine Hängebrücke und den Sonnenbergweg. Der Apple Walk ist dagegen eine Apfel-Erlebnisrunde für die ganze Familie mit 12 Stationen, Quiz und Gewinnspiel. Die beiden Angebote setzen damit eigene Schwerpunkte: Der eine Weg verbindet Landschaft mit Sagen und prähistorischen Kultplätzen, der andere stellt den Apfel in den Mittelpunkt.

Schreibmaschinen, Kirche und das Erbe Peter Mitterhofers

Ein kulturhistorischer Schwerpunkt ist das Schreibmaschinenmuseum Peter Mitterhofer. Es beherbergt rund 2.000 Schreibmaschinen und vermittelt mehr als 150 Jahre Sozial- und Technikgeschichte, darunter auch die Geschichte der Enigma-Chiffriermaschine. Der Namensgeber lebte 31 Jahre in seinem Haus in Partschins und entwickelte dort in seiner Werkstatt sechs Schreibmaschinenmodelle; das erste entstand im Jahr 1864. Die ersten schriftlichen Zeugnisse für sein Haus stammen aus dem Jahr 1431.

Auch die Pfarrkirche St. Peter und Paul gehört zur Ortsgeschichte. Sie wurde erstmals 1264 urkundlich erwähnt und um 1502 im spätgotischen Stil umgebaut. In der Kirche befindet sich die Figurengruppe des Marientodes von Jörg Lederer († 1550). Sie ist das einzige erhaltene Element des ursprünglichen spätgotischen Hochaltars. Das Grab und die Gedenktafel des Erfinders Peter Mitterhofer liegen auf dem alten Friedhof an der Ostwand der Pfarrkirche von Partschins.

Wein, Hofprodukte und Destillierkunst

Die Genussseite von Partschins zeigt sich an historischen Ansitzen und ihrer handwerklichen Produktion. Auf dem Ansitz Mairhof werden aus heimischen Rebsorten Riesling, Weißburgunder, Grüner Veltliner, Lagrein Rosé, Vernatsch, Blauburgunder und Zweigelt gekeltert. Auf Wunsch können die Weine im historischen Keller verkostet werden. Aus sonnengereiften Früchten aus eigenem Anbau entstehen dort außerdem Apfelsaft, verschiedene Marmeladen, Frucht- und Blättersirupe sowie selbstgemachte Chutneys. Diese Produkte werden hergestellt, verkauft und zur Verkostung angeboten.

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Im Ansitz Gaudententurm führt Christine Schönweger während der Saison wöchentlich ihre Destillierkunst in der hauseigenen Hofbrennerei Gaudenz vor. Anschließend lädt sie zur Verkostung ihrer Edeldestillate im historischen Keller ein; außerdem kann der Innenhof besichtigt werden. So ergänzt die Brennerei das Wein- und Hofangebot um einen weiteren Einblick in regionale Verarbeitung und Verkostung.

Zur weiteren räumlichen Orientierung gehören San Pancrazio, Hafling, Plaus, Sankt Martin in Passeier, Moos in Passeier und Tisens.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Burggrafenamt.

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