Stern: Kultur- und Wandererlebnisse in La Villa
Unterkünfte in Stern
Wer Stern als Ausgangsort für eine Südtirol-Reise auswählt, findet in La Villa eine Verbindung aus ladinischer Kultur, Kunstwegen, Kirchenkunst und Berglandschaft. Die Reiseplanung lässt sich dabei nach unterschiedlichen Interessen ausrichten: Der Tru di artisć verbindet eine etwa 3,5 km lange Strecke mit Installationen und Versen in ladinischer Sprache, während Wege zur Santa Croce bei den Armentarawiesen und eine alpinistische Wanderung von La Villa aus andere Schwerpunkte setzen. Auch die Geschichte der Pfarrkirche und die markante Gestalt von Ciastel Colz gehören zum unverwechselbaren Bild des Ortes.
Künstlerweg und Wege in der Landschaft
Der Tru di artisć ist eine im Sommer 2011 eröffnete Freiluftgalerie. Der Künstlerweg zeigt Installationen mit Versen in ladinischer Sprache und verbindet damit einen kulturellen Inhalt mit einer Wegstrecke durch die Landschaft. Der Weg ist etwa 3,5 km lang und für den motorisierten Verkehr gesperrt. Diese Angabe gehört in die Tagesplanung, wenn Sie den Künstlerweg in Ihren Aufenthalt aufnehmen möchten.
Für eine andere Form der Bewegung beginnt in La Villa eine alpinistische Wanderung, die den östlichen Teil des Naturparks Puez-Odle durchquert. Von La Villa führen außerdem Wander- und Pilgerwege zum Heiligtum Santa Croce bei den Armentarawiesen. So können Reisende zwischen einem Kunstweg, einer alpinistischen Wanderung und einem religiös geprägten Wegziel unterscheiden, ohne die unterschiedlichen Charaktere dieser Angebote zu vermischen.
Naturparks und die Lage von La Villa
La Villa ist vom Naturpark Puez-Odle und vom Naturpark Fanes-Sennes-Prags umgeben. Zugleich liegt der Ort am Fuß der Fanes-Santa-Croce-Gruppe. Diese Landschaftsbezüge geben der Reise nach Stern eine klare Richtung: Wer seine Tage vor allem mit Wegen und Naturerlebnissen gestalten möchte, kann sich an den genannten Parks, der Berggruppe und den verschiedenen Ausgangspunkten orientieren. Die Ortswahl lässt sich dadurch stärker nach dem gewünschten Landschaftsraum als nach einem allgemeinen Alpenbild treffen.
Kirche, Burg und ladinische Kultur
Die heutige Pfarrkirche Unserer Lieben Frau in La Villa wurde 1516 geweiht. Im Inneren befinden sich Innenmalereien der Künstler Pescoller, die 1897 und 1949 ausgeführt wurden. Die Seitenaltäre weisen einen ausgeprägten toskanisch-gotischen Stil auf. Für kulturinteressierte Reisende bietet die Kirche damit mehrere zeitlich und stilistisch unterscheidbare Anknüpfungspunkte: die Weihe der heutigen Kirche, die späteren Innenmalereien und die Gestaltung der Seitenaltäre.
Ciastel Colz befindet sich in Privatbesitz und ist nicht für Besucher zugänglich. Das Bauwerk ist auch unter den Namen Castello di Colz und Residenza Rubatsch bekannt. Zu seiner beschriebenen Gestalt gehören vier Türme – zwei rechteckige und zwei runde – sowie eine Umfassungsmauer und zahlreiche Schießscharten. Die Information zur fehlenden Zugänglichkeit ist für die Planung wichtig: Ciastel Colz kann als historischer Bezugspunkt des Ortes eingeordnet werden, ist aber kein öffentlich zugängliches Besichtigungsziel.
Winterlicher Bezug
Auch im Winter weist La Villa einen klaren Bezug zum Skisport auf. Die Kabinenbahn Piz La Ila verbindet La Villa mit dem nördlichen Teil des Skigebiets. Auf der Abfahrtspiste Gran Risa finden seit 1985 Wettbewerbe des alpinen Skiweltcups statt. Wer Stern für einen Aufenthalt mit kulturellen und winterlichen Interessen vergleicht, kann diese beiden Aspekte getrennt betrachten: Einerseits stehen Künstlerweg, Kirche und Burg für die Ortsgeschichte, andererseits verweisen Piz La Ila und Gran Risa auf den alpinen Skisport.
Weitere Orte für die Südtirol-Planung
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