Montan – Wandern, Weinwege und Kultur
Montan zwischen Naturpark, Weinbergen und historischen Wegen
Montan liegt am Rand des Naturparks Trudner Horn und ist in Obst- und Weingärten eingebettet. Wer den Südtiroler Ort für wandernde, kulturelle oder genussorientierte Tage auswählt, findet hier mehrere klar unterscheidbare Wege und Ziele: historische Bahntrassen, Blauburgunderlagen, einen Blick auf Schloss Enn sowie die Stephanskirche in Pinzon. Die Umgebung lässt sich dadurch über Landschaft, Weinbau und Geschichte zugleich kennenlernen.Wanderungen auf alten Bahntrassen
Eine konkrete Runde beginnt am Parkplatz beim Dorfeingang von Montan. Die Rundwanderung Montan–Glen–Gschnon–Gsteig–Montan führt über die „Vecchia Ferrovia“ und das Glener Viadukt bis zum Weiler Glen. Der Verlauf verbindet damit einen Ausgangspunkt im Ort mit einem historischen Trassenabschnitt und mehreren benannten Stationen. Wer eine Panoramatour entlang der Fleimstaler Bahntrasse sucht, startet ebenfalls am Ortseingang von Montan. Diese Route führt über die „Vecia Ferrovia“ durch Obst- und Weingärten sowie über das Glener Viadukt bis zum Weiler Glen. Montan ist ein beliebter Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen und ebenso für zahlreiche Mountainbike-Touren. Für die Auswahl der passenden Aktivität stehen damit unterschiedliche Formen der Fortbewegung im Mittelpunkt, ohne dass der Ort auf eine einzelne Route beschränkt ist. Der Blauburgunderweg ergänzt das Angebot um einen Wein- und Kulturlehrpfad, der von Montan aus begangen werden kann. Er führt durch die Blauburgunderlagen von Glen und Pinzon und verbindet die Weinlandschaft mit einem kulturbezogenen Wegthema. Eine weitere Wanderung beginnt nicht im Ortskern, sondern beim Kalkofen in Gschnon. Die Tour „Vom Luftkurort Gschnon aufs Trudner Horn“ nimmt dort ihren Ausgang; Gschnon ist ein Bergweiler oberhalb von Montan. Diese Angabe ordnet den Startpunkt räumlich ein und unterscheidet die Wanderung von den Routen, die direkt am Dorfeingang oder Ortseingang von Montan beginnen.Schloss Enn und Stephanskirche in Pinzon
Oberhalb von Montan liegt Schloss Enn. Die Anlage entstand um 1300 auf Wunsch der adligen Herren von Enn. Für die Besuchsplanung ist wichtig, dass sich Schloss Enn seit dem 17. Jahrhundert im Privatbesitz der Familie Albrizzi befindet und für Besucher nicht zugänglich ist. Eine Ausnahme bildet das jährlich Mitte August stattfindende Schlosskonzert. Das Schloss ist damit vor allem ein historischer Bezugspunkt oberhalb des Ortes; der Zugang bleibt auf diese ausdrücklich genannte Veranstaltung beschränkt. In Pinzon steht die Stephanskirche, die um 1200 im romanischen Stil erbaut und anschließend im gotischen Stil umgebaut wurde. Im Inneren befindet sich ein spätgotischer Flügelaltar, der wahrscheinlich um 1485 entstand und vom Brixner Meister Hans Klocker geschaffen wurde. Die Kirche bietet damit ein eigenständiges kulturhistorisches Ziel neben den Wander- und Weinwegen. Für die weitere Ortsauswahl im Seitenumfeld stehen außerdem Altrei, Leifers, Terlan, Eppan an der Weinstraße, Tramin An Der Weinstraße, Kurtinig an der Weinstrasse, Kurtatsch an der Weinstrasse und Andriano.Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kaltern an der Weinstraße.
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