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Natz-Schabs

Unterkünfte in Natz-Schabs

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Natz-Schabs verbindet Apfelkultur, ruhige Wege, geschützte Natur und regionale Traditionen auf engem thematischem Raum. Für die Wahl des Reiseziels ist besonders der Charakter des Apfelplateaus prägend: Spaziergänge führen durch Obstgärten und Wälder, während saisonale Blüte, lokale Feste und Südtiroler Küche unterschiedliche Seiten des Ortes zeigen.

Apfelwege durch Wälder, Obstgärten und Biotope

Der Apfelweg verläuft auf 7,7 Kilometern von Naz nach Rasa und zurück. Die Strecke führt durch Kiefernwälder, Obstgärten, Wiesen, Biotope und Kastanienhaine. Entlang des Weges informieren Schautafeln über den Apfelanbau in Südtirol. Damit verbindet die Route die Landschaft mit einem konkreten Thema der Region, ohne dass der Weg nur durch eine einzige Geländeform geprägt ist. Eine weitere Möglichkeit ist der Rundweg „Across the Biotopes of the Natz-Schabs Apple Plateau“. Er ist 9,4 Kilometer lang und dauert etwa 2 Stunden und 32 Minuten. Die ungefähre Zeitangabe und die eigene Streckenlänge machen ihn zu einer klar unterscheidbaren Alternative zum 7,7 Kilometer langen Apfelweg. In Naz-Sciaves gibt es außerdem ruhige, autofreie Spazier- und Wanderwege, die auch mit dem Kinderwagen begehbar sind. Die Landschaft verändert ihren Eindruck im Frühjahr besonders sichtbar. Je nach Wetter und Temperaturen blühen in Naz-Sciaves zwischen Ende März und Anfang Mai Tausende Apfelbäume. Wer diesen Zeitraum für die Reise in Betracht zieht, sollte die Blüte daher als wetter- und temperaturabhängiges Naturereignis verstehen, nicht als unveränderlich festen Termin.

Geschützte Natur und Orientierung im Gelände

Das Raier Moos ist ein geschützter Lebensraum für gefährdete Pflanzen und Tiere. Es ergänzt die von Obstgärten, Wiesen und Waldabschnitten geprägten Wege um einen Naturraum mit besonderem Schutzstatus. Auch die Rienzschlucht gehört zur Landschaftswahrnehmung von Naz-Sciaves. Sie kann von Naz-Sciaves aus über zwei Brücken überquert werden: über die Rienza-Brücke bei Naz und über die Rundl-Brücke bei Schabs. Für Familien bietet der Spielplatz „Apfelgarten“ in Rasa konkrete Anlaufpunkte: Dort stehen ein fünf Meter hoher Holzapfel, ein großer Wasser- und Matschbereich, ein Trampolin sowie Schaukeln in Form von Holztieren. Die Gestaltung greift damit das Apfelthema des Ortes auf und ergänzt die Spazier- und Wanderwege um einen eigenen Spielbereich.

Mineralienmuseum und Geschichte von Natz

Eine andere Perspektive auf Natz-Schabs eröffnet die Führung im Mineralienmuseum Natz-Schabs. Sie umfasst eine Präsentation über die Herkunft und Geschichte von Mineralien in den europäischen Alpen, einen begleiteten Rundgang durch die Privatsammlung mit 1.500 Mineralien und den Besuch einer Kristallhöhle. Der Besuch ist damit nicht nur eine Sammlungsschau, sondern verbindet geologische Themen, einen geführten Rundgang und einen eigenen Höhlenbereich. Auch die Pfarrei Natz verweist auf die lange Geschichte des Ortes. Sie entstand wahrscheinlich bereits in der karolingischen Zeit, also im 9. Jahrhundert. Diese zeitliche Einordnung bleibt ausdrücklich eine wahrscheinliche Zuschreibung.

Apfelfest und Törggelen

Die regionale Prägung zeigt sich auch bei den kulinarischen und dörflichen Traditionen. Beim Apfelfest gibt es einen Festumzug mit einer Krone aus 3.000 Äpfeln, eine Verkostung frisch geernteter Äpfel und einen Bauernmarkt mit handwerklichen Produkten. In den Gasthäusern und Schankwirtschaften von Naz-Sciaves werden außerdem hausgemachte Törggelen-Gerichte mit lokalen Zutaten und eigenem Wein angeboten. Zum regionalen Überblick gehören außerdem Rodeneck (Rodeneck), Luesen (Luesen), Barbian (Barbian), Feldthurns (Feldthurns), Rio di Pusteria (Rio di Pusteria), Lajen (Lajen), Meransen (Meransen) und Klausen (Klausen).

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Eisacktal.

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