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Schenna – Schlosskultur und Wege bis zum Hirzer

Unterkünfte in Schenna

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Schenna zwischen Schlosskultur und Bergwegen

Schenna lässt sich über zwei besonders unterschiedliche Seiten kennenlernen: über historische Bauwerke und über ein weit gespanntes Netz markierter Wege. Der Ort verbindet damit Kulturziele im Dorf mit einer Landschaft, die von der Stadtgrenze Merans über Wiesen und Almen bis zu den hochalpinen Gipfeln von Hirzer und Ifinger reicht. Für die Wahl eines passenden Aufenthaltsortes ist diese Verbindung wichtig, wenn Sie Südtirol nicht nur über ein einzelnes Ausflugsziel, sondern über verschiedene Arten von Tagen erleben möchten.

Historische Orte im Dorf

Schloss Schenna wurde um 1350 im Auftrag der berühmten Margarethe „Maultasch“ erbaut. Eine weitgehend originale Einrichtung gehört zu seiner besonderen historischen Substanz. Das Schloss kann nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden; außerdem ist eine Online-Anmeldung erforderlich. Der Besuch folgt damit einem klar festgelegten Format und sollte bei der eigenen Planung entsprechend berücksichtigt werden. Zum kulturellen Bild Schennas gehört auch das Mausoleum. Der neugotische Sakralbau des 19. Jahrhunderts ist die letzte Ruhestätte von Erzherzog Johann von Österreich. Damit stehen in Schenna unterschiedliche historische Bezüge nebeneinander: das mittelalterlich geprägte Schloss und ein Sakralbau aus dem 19. Jahrhundert mit einer ausdrücklich benannten habsburgischen Gedenkfunktion. Weitere Einblicke in die örtliche Bau- und Kunstgeschichte bieten die Kirchen. In der Johanneskapelle der Alten Pfarrkirche befinden sich sehr gut erhaltene Fresken aus dem 14. Jahrhundert. Die St. Martinskirche ist das älteste Baudenkmal Schennas und stammt aus dem 12. Jahrhundert. Wer kulturelle Besichtigungen miteinander verbinden möchte, findet hier daher nicht nur ein einzelnes Schloss, sondern mehrere eigenständige historische Anlaufpunkte.

Markierte Wege und der Zugang zum Wandergebiet

In Schenna gibt es 200 Kilometer markierte Wege. Ihr Verlauf reicht von der Stadtgrenze Merans über Wiesen und Almen bis zu den hochalpinen Gipfeln von Hirzer und Ifinger. Die Angabe beschreibt eine große Spannweite der Landschaft: Der Ausgangsbereich liegt an der Stadtgrenze, während die genannten Gipfel den hochalpinen Bereich markieren. Welche dieser Landschaften im Mittelpunkt steht, kann dadurch ein wichtiger Gesichtspunkt bei der Reiseplanung sein. Eine eigene Verbindung in dieses Umfeld bietet die Seilbahn Verdins–Tall. Sie verbindet Verdins auf 842 Metern mit Tall auf 1.450 Metern und führt mitten in das Wandergebiet Tall-Hirzer. Die beiden genannten Höhenlagen machen den Unterschied zwischen den Stationen konkret, während die Zielangabe Tall-Hirzer den Bezug zum Wandergebiet festhält. Auch der Sagenweg verbindet Bewegung mit örtlicher Überlieferung. Er präsentiert sechs aus dem Dorfbuch von Schenna ausgewählte Sagen. Auf den Schautafeln sind diese Schenner Sagen auf Deutsch, Italienisch und Englisch zu lesen. Der Weg erhält dadurch neben seiner Route eine erzählerische und mehrsprachige Ebene. Zur weiteren räumlichen Orientierung finden Sie außerdem Unsere Liebe Frau im Walde, Ulten, Algund, San Leonardo In Passiria, Cermes und Lana an der Etsch.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Burggrafenamt.

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