Croviana: Ontaneta, Radwege und Ortsgeschichte
Unterkünfte in Croviana
Croviana lässt sich über mehrere konkrete Reiseinteressen erschließen: die geschützte Ontaneta, Wege zu Fuß und mit dem Rad, historische Bauwerke und ein Picknickgebiet im Nadelwald. Für die Planung eines Aufenthalts hilft die Unterscheidung zwischen einem Naturthema, einer längeren Radroute und den Bau- und Ortsgeschichten.
Ontaneta und Wege im Grünen
Die Ontaneta di Croviana ist ein seltener feuchter Talbodenwald und als europäisches Besonderes Schutzgebiet im Rahmen von Natura 2000 geschützt. Ihr zentraler Kern liegt innerhalb des Gemeindegebiets von Croviana; das größere Gebiet reicht über die Gemeindegrenze hinaus. Diese Unterscheidung ordnet den Schutzraum genauer ein: Croviana umfasst seinen zentralen Kern, während die Ontaneta als Ganzes nicht auf das Gemeindegebiet beschränkt ist. Der Natur-Schwerpunkt lässt sich damit klar von den architektonischen Themen der Mühle, des Castello dei Pezzen und der Kirche San Giorgio unterscheiden.
Die Ontaneta ist zu Fuß und mit dem Fahrrad über den Val-di-Sole-Rad- und Fußweg sowie den Talweg erreichbar. Eine weitere Spazieroption ist der Spazierweg Malè–Carciato: Er führt zur ausgestatteten Fläche Plazze di Croviana und anschließend weiter in das geschützte Gebiet. Die Wegverhältnisse können mit den Bedingungen im Gebirge variieren; vor dem Aufbruch empfiehlt es sich, den aktuellen Routenverlauf zu prüfen. Damit ist für die Planung sowohl der Zugang zur Ontaneta als auch ein konkreter Wegverlauf über die Plazze beschrieben.
Radfahren entlang des Noce
Der Val-di-Sole-Radweg führt durch Croviana und verläuft entlang des Flusses Noce. Er ist 35 Kilometer lang und umfasst neben Croviana weitere Orte. Sein wenig anspruchsvolles Höhenprofil macht ihn für Familien und Kinder geeignet. Streckenlänge und Höhenprofil geben unterschiedliche Anhaltspunkte für die Ausflugswahl: Die Kilometerzahl beschreibt den Umfang der Route, das Profil ist ein praktischer Gesichtspunkt für Familien. Im Vergleich zum Zugang zur Ontaneta, bei dem Wege zu Fuß und mit dem Rad genannt sind, bietet der Radweg damit einen eigenen Maßstab für die Planung einer Radtour.
Mühle, Picknick und Architektur
MMape ist in einer Wassermühle aus dem 18. Jahrhundert am Noce in Fosine untergebracht. Der Mühlenbau setzt einen eigenen historischen Akzent neben den Bauwerken, die durch Türme, Bauformen und Ausstattung geprägt sind. Nahe MMape liegt die Grünanlage Le Plaze in einem Nadelwald. Sie bietet Möglichkeiten zur Verpflegung und zum Picknick und ergänzt die Kultur- und Radthemen um eine Pause im Grünen. Da sich örtliche Bedingungen ändern können, ist es sinnvoll, den aktuellen Zustand der Anlage vor dem Besuch zu prüfen.
Das Castello dei Pezzen stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde später zum Wohnsitz der Familie Thun. Es besitzt einen Turm und Ecktürmchen. Die Kirche San Giorgio stammt aus dem Jahr 1600 und weist gotische Formen sowie holzgeschnitzte Ikonen auf. Die Bauwerke setzen unterschiedliche Akzente: Beim Castello stehen die spätere Wohnnutzung und die Türme im Vordergrund, bei San Giorgio die Jahreszahl und die geschnitzten Bildwerke. So lassen sich Ortsgeschichte und Architektur mit verschiedenen Blickwinkeln verbinden.
Eine weitere Aktivität
Chili Rafting bietet Rafting an. Für Reisende, die neben Spaziergängen und Radfahren auch Wassersport in Betracht ziehen, ist das eine andere Aktivitätsart. Sie kann als eigener Schwerpunkt in die Reiseplanung einfließen, während die Ontaneta, die Radroute und die historischen Bauwerke jeweils andere Interessen ansprechen.
Weitere Reiseziele entdecken: Tozzaga, Pieve di Ledro, Stravino, Ruffrè-Mendola, Lasino, Sfruz, San Pellegrino, Alba.
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