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Lenzumo – Wandern und Geschichte

Unterkünfte in Lenzumo

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Lenzumo lässt sich über Wanderungen und historische Orte erschließen. Die Wege reichen von Touren zu den Weiden und Almen von Concei bis zu Stationen aus dem Ersten Weltkrieg. Wer den Aufenthalt nach bestimmten Strecken oder geschichtlichen Interessen ausrichten möchte, kann diese unterschiedlichen Schwerpunkte in die Wahl des Reiseziels einbeziehen.

Kultur und Geschichte

In Lenzumo ist seit 1537 eine dem heiligen Silvester geweihte Sakralstätte beziehungsweise Kapelle belegt. Eine weitere historische Spur ist das Rifugio Bocca di Trat – Nino Pernici: Es wurde 1929 auf den Ruinen von Baracken aus dem Ersten Weltkrieg eingeweiht. Die beiden Orte stehen für unterschiedliche Zugänge zur Geschichte, von einer Sakralstätte bis zu einem Bau mit Bezug zur Kriegszeit.

Bei Lenzumo verläuft ein Abschnitt der Route zum Ersten Weltkrieg. Von einer Berghütte aus ist La Rocca auf diesem Abschnitt in etwa 15 Minuten zu Fuß erreichbar. Doss de le Fratte ist eine österreichische Militärstellung mit Schützengräben und einem in den Fels gehauenen Bunker. Unterhalb der Mazza di Pichea nutzten Beobachter im Ersten Weltkrieg eine Stellung, um das Val Concei zu überwachen. Eine weitere Wanderung führt zur Galleria Riccabona und zu Befestigungsanlagen aus dem Ersten Weltkrieg unterhalb der Mazza di Pichea.

Wanderungen und Strecken

Die Cima-Pari-Wanderung beginnt an einem Ausgangspunkt bei der Malga Trat, etwa 6 km oberhalb von Lenzumo im Val Concei. Diese ungefähre Distanz hilft bei der Orientierung zum Startpunkt; sie beschreibt nicht die Länge der Wanderung. Eine andere Tour, der Giro delle baite di Concei, führt zu den Weiden, Hütten und Almen von Concei. Wer sich für diese Route interessiert, sollte auch den Weg zum Ausgangspunkt berücksichtigen: Lenzumo ist die nächstgelegene Haltestelle des öffentlichen Verkehrs, anschließend sind 4 km zu Fuß zurückzulegen.

Auch für den Giro delle cime – metà percorso ist Lenzumo die nächstgelegene Haltestelle des öffentlichen Verkehrs. Bis zu dessen Ausgangspunkt sind anschließend 3 km zu Fuß zurückzulegen. Die beiden Angaben beziehen sich auf unterschiedliche Wanderungen und deren jeweilige Ausgangspunkte. Für die Reiseplanung ist deshalb entscheidend, welche Tour auf dem Programm steht.

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Der Tour della Valle di Ledro verläuft über Pieve di Ledro, Locca, Enguiso, Lenzumo, Località Al Faggio, Lenzumo, Enguiso, Locca, Bezzecca, Località Derco, Tiarno di Sotto, Tiarno di Sopra, den Passo Ampola, den Lago d’Ampola und den Radweg. Die Route ist 43 km lang und weist 715 m Höhenunterschied auf. Beide Werte gehören zur gesamten Tour und bieten eine konkrete Grundlage, um diese Strecke in die eigene Tagesplanung einzuordnen.

Jahreszeit und Anreise

Im Winter wird das Val Sorda bei Schneelage zu einer Langlaufloipe. Für die Route „Snowshoeing to Rifugio Pernici“ gibt es einen Parkplatz nahe der Kirche von Lenzumo. Die Langlaufmöglichkeit ist an Schneelage gebunden; der Parkplatz ist als Ausgangspunkt für die genannte Schneeschuhroute beschrieben.

Das Ledrotal ist über die Überlandbuslinie 214 zwischen Riva del Garda, dem Ledrotal und Storo angebunden. Für die beiden genannten Wanderungen gelten zusätzlich die jeweiligen Fußwege von Lenzumo zu den Ausgangspunkten. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln plant, kann diese Strecken daher getrennt von der Busanbindung des Ledrotals berücksichtigen.

Weitere Ortsseiten: Molveno, Cavedago, Pracorno, Ceniga, Cimego, S. Cristoforo, Almazzago und Baselga di Piné.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Trient.

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