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Moena zwischen Fresken, Bergwegen und Pisten

Unterkünfte in Moena

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Moena bietet mehrere unterschiedliche Anknüpfungspunkte für die Reiseplanung: sakrale Kunst, ein Zentrum mit historischen Gebäuden sowie Wege und Abfahrten mit klar unterscheidbaren Themen. Besonders konkret sind die Fresken von San Volfango, die Natur- und Geschichtsbezüge der Wanderwege sowie die unterschiedlichen Pistencharaktere an der Alpe Lusia.

Kultur und Ortsbild

Die Kirche San Volfango ist wahrscheinlich das älteste Sakralgebäude von Moena. In ihrem Inneren befinden sich mehrere kürzlich restaurierte Fresken aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts sowie eine Holzdecke des moenesischen Bildhauers Giovanni Guadagnini. So treffen in der Kirche Malerei aus dem späten 15. Jahrhundert und die Arbeit eines moenesischen Bildhauers aufeinander.

Das Zentrum von Moena umfasst Brunnen, Geschäfte, Cafés und historische Gebäude. Teilweise gelten dort Einschränkungen für den Autoverkehr; wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte diesen Umstand bei der Planung berücksichtigen.

Malga Roncac liegt knapp außerhalb des Zentrums von Moena am Waldrand und befindet sich in panoramischer Lage. Vom Ortszentrum aus ist sie zu Fuß oder mit dem Auto erreichbar. Die Lage am Waldrand unterscheidet sich vom Ortskern mit seinen Brunnen, Cafés und historischen Gebäuden. Malga Roncac ist ein Restaurant; da sich der Restaurantbetrieb ändern kann, empfiehlt es sich, vor dem Besuch die aktuellen Öffnungszeiten zu prüfen.

Wandern zwischen Natur und Geschichte

Der Rundweg Moena–Laghi di Lusia führt durch die wildere Natur der Alpe Lusia und zu den Seen der Alpe. Mit der Kabinenbahn ab Ronchi erreicht die Route über den ersten und zweiten Abschnitt Le Cune auf 2.200 Metern. Zu ihren Ausblicken gehören Catinaccio, Latemar, die Monzoni-Gruppe, die Pale di San Martino und die Lagorai-Kette. Rundweg, Seen und Bergpanorama geben diesem Weg mehrere klar benannte Schwerpunkte.

Ein anderer Schwerpunkt prägt den Wanderweg Moena–Alpe Lusia–Cima Bocche: Er verläuft auf den Spuren des Ersten Weltkriegs und führt an Schützengräben und Tunneln der österreichisch-ungarischen Linie vorbei. Im Vergleich zum Rundweg zu den Laghi di Lusia liegt der Akzent hier auf Militärgeschichte statt auf Seen und wilderer Natur.

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Im Gebiet des Passo San Pellegrino gibt es historisch besonders bedeutende Wanderwege, die für verschiedene Wanderniveaus geeignet sind. Für die Gebietswahl sind damit sowohl der historische Charakter als auch die Eignung für unterschiedliche Niveaus ein relevanter Aspekt.

Pisten und Radstrecke

Auch das Skigebiet Alpe Lusia unterscheidet sich nach seiner Ausrichtung. Auf der Nordseite in Richtung Moena überwiegen rote und schwarze Pisten, darunter die „Piavac“. Die Südseite in Richtung Castelir–Bellamonte bietet sanftere und sonnige Abfahrten. Für die Planung zählt damit nicht nur der Gebietsname, sondern auch die Seite, auf der man fahren möchte: Die Pistenkategorien und der Charakter der Abfahrten unterscheiden sich.

Eine konkrete Größenordnung für Radfahrende liefert die Auffahrt von Moena zum Passo San Pellegrino: Sie ist insgesamt 13 Kilometer lang, davon 11 Kilometer bergauf. Wer Touren nach Länge und Anstiegsanteil einordnet, kann diese beiden Angaben getrennt berücksichtigen; die Distanz allein gibt den Anteil des Anstiegs nicht wieder.

Weitere Reiseziele entdecken: Celledizzo, Lombardi, Pochi, Commezzadura, Dermulo, Ceniga, Calceranica Al Lago, Almazzago

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Trient.

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