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Sanzeno: Archäologie und Wege im Val di Non

Unterkünfte in Sanzeno

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Sanzeno liegt im Zentrum des Val di Non. Archäologie, Ortsgeschichte und eine leichte Wanderung nach San Romedio prägen die hier vorgestellten Möglichkeiten. Wer sich für Kultur interessiert, kann das Museo Retico, die Casa Contadina di Sanzeno und die Basilica dei SS. Martiri in den Aufenthalt einordnen. Für Bewegung bietet sich die Wanderung nach San Romedio an: Sie verläuft auf einem ebenen Weg und dauert vom Museo Retico bis zum Heiligtum 45 Minuten.

Archäologie im Museo Retico

Das Museo Retico befindet sich in Sanzeno im Ortsteil Casalini, einem für die Archäologiegeschichte des Val di Non besonders bedeutenden Gebiet. Seine Dauerausstellung behandelt das lokale archäologische Erbe von der Vorgeschichte bis zum frühen Mittelalter. Damit reicht der zeitliche Bogen weit über eine einzelne Epoche hinaus und bietet einen Zugang zur langen Geschichte der Region.

Der Ausstellungsbereich Sanzeno Antica widmet sich der Geschichte der archäologischen Forschungen vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. So stehen neben den archäologischen Epochen auch die Forschungsgeschichte und ihre Entwicklung im Mittelpunkt. Wer sich für beide Perspektiven interessiert, kann sie beim Museumsbesuch nacheinander betrachten. Räume für temporäre Ausstellungen, Aktivitäten und pädagogische Workshops ergänzen das Angebot.

Das Museo Retico ist für Menschen mit Behinderungen zugänglich. Diese Information bezieht sich auf das Museum. Sie können sie bei der Entscheidung berücksichtigen, ob der Museumsbesuch zu den eigenen Reiseplänen passt.

Wanderung und Weg am Fels

Die Wanderung von Sanzeno nach San Romedio ist leicht und verläuft auf einem ebenen Weg. Vom Museo Retico di Sanzeno bis zum Heiligtum dauert sie 45 Minuten. Wer zu Fuß unterwegs sein möchte, kann diese konkrete Zeitangabe bei der Tagesplanung berücksichtigen. Sie beschreibt die Wanderung bis zum Heiligtum, nicht eine zusätzliche Rundtour.

Der Lez di San Romedio beginnt am Museo Retico di Sanzeno und folgt der Trasse eines alten Bewässerungskanals aus dem 19. Jahrhundert. Teile des Weges verlaufen durch den Fels, andere über Holzstege. Damit verbindet der Verlauf unterschiedliche Wegabschnitte und macht die frühere Wassertrasse zu einem eigenen Thema für die Wanderung. Das Gebäude des Museo Retico liegt außerdem am Beginn des Naturwegs, der in die Schlucht des Heiligtums San Romedio führt.

Ortsgeschichte und Alltagskultur

Die Casa Contadina di Sanzeno vermittelt anhand von Arbeitsgeräten, Gebrauchsgegenständen und Fotografien einen Überblick über zwei Jahrhunderte Landwirtschaftsgeschichte im Val di Non. Als über Jahrhunderte unverändert erhaltenes ländliches Wohnhaus zeigt sie zudem eine Handwerkswerkstatt, Mobiliar, Kleidung und alte Arbeitsstätten, darunter Schneiderei und Schuhmacherei. Die verschiedenen Gegenstände machen Landwirtschaft und Handwerk zu getrennten, aber miteinander verbundenen Themen eines Rundgangs.

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Der lehrreiche Rundgang behandelt lokale Bräuche, Traditionen und Arbeitstechniken und richtet sich an Kinder, Erwachsene, Familien und Schülerinnen und Schüler. Wer sich für das Alltagsleben und die Arbeitstechniken der Region interessiert, findet hier einen anderen Zugang als im archäologisch ausgerichteten Museo Retico.

Ein weiteres kulturelles Angebot ist das multimediale Angebot in der Casa de Gentili. Dazu gehört ein etwa 15-minütiger Film mit Tonuntermalung über einen Hubschrauberflug über das gesamte Val di Non. Fünf sprechende Tafeln zeigen kurze Filme zur Geschichte und zum gesellschaftlich-kulturellen Leben des Tals. Eine begehbare und beleuchtete orthofotografische Karte stellt Gemeinden, befestigte Residenzen, Adelshäuser und Einsiedeleien im Val di Non dar. Film, Tafeln und Karte erschließen die Talgeschichte auf unterschiedliche Weise.

Die Basilica dei SS. Martiri

Die Basilica dei SS. Martiri di Sanzeno steht an dem Ort, an dem Sisinio, Martirio und Alessandro am 29. Mai 397 den Märtyrertod erlitten. Die drei stammten aus Kappadokien und waren Evangelisatoren. Die Basilica weist einen gotisch-renaissancezeitlichen Stil auf. Von der alten Kirche ist unter anderem ein imposanter romanischer Glockenturm erhalten.

Im Inneren ist der marmorne Hauptaltar aus dem Jahr 1771 ein konkreter Anhaltspunkt für kunstinteressierte Besucherinnen und Besucher. Er beherbergt ein Gemälde von Giambattista Lampi, das die Märtyrer darstellt. Wer sich für religiöse Kunst und Baugeschichte interessiert, kann diesen Altar zusammen mit dem erhaltenen Glockenturm und der historischen Bedeutung des Ortes betrachten.

Weitere Ortsseiten: Madrano-canzolino, Ziano di Fiemme, Calavino, Faver, Caldonazzo, Taio, Pressano, Vigo Rendena.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Trient.

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