Kloster und Museum Marienberg
Das Kloster Marienberg im Südtiroler Obervinschgau geht auf die Edlen von Tarasp zurück, welche das Kloster um das Jahr 1200 errichten ließen. Besonders schön zu sehen sind die barocke Stiftskirche und das perfekt erhaltene Rundbogenportal aus der Entstehungszeit. Man kann am Kloster Marienberg ebenfalls eine mittelalterliche Steinplastik sehen, welche die Mutter Gottes mit dem Jesuskind darstellt und ein ebenfalls mittelalterliches Fresko neben dem Portal.
Im Inneren der Krypta zeigen sich romanische Fresken, welche den byzantinischen Einfluss ihrer Zeit aufweisen und ein schönes Kreuzgratgewölbe mit Engelsfiguren. Viele Gemälde sowie hölzerne Skulpturen zieren das Bauwerk, in der die Chronik des Mönches Goswin entstand.
Den Regeln des Heiligen Benedikt folgend bewohnen seit mehr als 800 Jahren Mönche das Kloster Marienberg. Die höchst gelegene europäische Benediktinerabtei ist mit der Zeit gegangen und spendet heutzutage Seelsorge. Wer das Kloster Marienberg besucht, kann die Kirche Sankt Stephan besuchen, an deren Ort bei archäologischen Ausgrabungen Gräber gefunden wurden. Deren Beigaben, jenen longobardischen Schmuck, findet man ab der neuen Saison im Museum Kloster Marienberg.
Das Kloster Marienberg ist wie viele andere Klöster in Südtirol für Besucher zugänglich
Foto: Markus Lenk
Um den schönen Vinschgau bei Mals, wo das Kloster Marienberg zu finden ist, ausgiebig erkunden zu können, empfiehlt es sich eine Ferienwohnung in Mals zu mieten. Auch eine Ferienwohnung in Schlanders ist ein idealer Ausgangspunkt für Entdeckertouren in Südtirol.
Das Museum des Kloster Marienberg findet man im einstigen Wirtschaftstrakt des Klosters, wo man für das Museum die Schauräume herrichtete. Man kann einen tieferen Einblick in das klösterliche Leben erhalten, wenn man die Exponate betrachtet. Es zeigen sich Dokumente und Kunstwerke, welche eindrücklich eine kleine Zeitreise darstellen. Es geht über einen Zeitraum von 900 Jahren durch die Vergangenheit bis zur Entstehungszeit des Kloster Marienberg.
Man kann dort einen Film über die Deutung der romanischen Krypta-Fresken anschauen und hierbei interessante spirituelle Details erfahren.
Im schönen Klosterladen erhält man Kunstgegenstände, Abbildungen der Fresken, Bücher, Kunsthandwerk wie Keramik und Glas und auch Köstlichkeiten wie das Palabirnbrot. Mit den Mitbringseln erhält man ein Stückchen Vinschgauer Tradition.
Informationen rund um das Kloster Marienberg erhält man unter:
Benediktinerabtei Marienberg
Schlinig 1
39024 Mals
Südtirol
www.marienberg.it
Kloster
Tel. +39 0473 831306
kloster@marienberg.it
Museum
Tel. +39 0473 843980
info@marienberg.it
Stand Juni 2010