Skiurlaub in Schenna bei Meran
Schenna liegt oberhalb von Meran auf 600 Metern Höhe. Der Ort verbindet den Zugang zu einem Wintersportgebiet mit einem historischen Ortsbild: Schloss Schenna prägt die Gemeinde seit Jahrhunderten und steht in engem Bezug zur Geschichte Tirols. Für den Skiurlaub auf Meran 2000 fahren Gäste von Schenna aus mit einer kostenlosen Skibusverbindung zur Talstation.
Skiurlaub Südtirol schenkt immer wieder herrliche Ausblicke
Foto: Saskia Epler
Kurzfakten zum Skiurlaub in Schenna
- Hauptort auf 600 Metern über dem Meeresspiegel.
- Skibusverbindung von Schenna zur Talstation Meran 2000.
- Rund 40 Pistenkilometer auf Meran 2000.
- Schloss Schenna wurde ab 1346 im Auftrag Margarethe „Maultaschs“ errichtet.
Mit dem Skibus zum Skigebiet
Die breiten Abfahrten weisen überwiegend gemäßigte Schwierigkeitsgrade auf und führen über ein sonnenexponiertes Hochplateau oberhalb der Kurstadt. Sieben Aufstiegsanlagen erschließen das Gebiet. Die Seilbahn von Naif erreicht die Bergstation in sieben Minuten. Am zweiten Zugang startet die Umlaufbahn in Falzeben. Meran 2000 zählt zu den Skigebieten in Südtirol.
Winterangebote neben der Piste
Das Winterangebot von Meran 2000 umfasst neben Ski und Snowboard auch Langlaufen, Skitouren, Freestyle, Rodeln, Winterwandern und Paragleiten. Am Piffing liegt das Kinderareal mit flachen Übungspisten und Zauberteppichen; Skikindergarten, Mini-Skiclub und Kinderkurse gehören ebenfalls zum Angebot. Skifahren und die anderen Aktivitäten am Hochplateau gehören zum Winterurlaub in Südtirol oberhalb Merans.
Häufige Fragen: Skiurlaub in Schenna bei Meran
Wie gelangen Gäste von Schenna zu den Pisten von Meran 2000?
Für alpine Pisten führt der Weg von Schenna zum Skigebiet Meran 2000 oberhalb von Meran. Meran 2000 ist über zwei Talzugänge erreichbar: die Bergbahn bei Meran und die Umlaufbahn Falzeben bei Hafling. Von Schenna und Hafling verbinden kostenlose Skibusse die Orte mit den jeweiligen Talstationen. Die Anreise mit der Bahn führt bis Meran; von dort fährt die Buslinie 231 nach Schenna und Verdins. Linie 225 bedient Hafling; Linie 204 führt von dort weiter nach Vöran.
Wie entwickelte sich Schloss Schenna und wer besitzt es heute?
Margarethe von Tirol, bekannt als Margarethe „Maultasch“, beauftragte 1346 ihren Burggrafen Petermann von Schenna mit dem Bau. Zu den späteren Schlossbesitzern gehörten die Herren von Starkenberg, Kaiser Maximilian I., die Grafen von Lichtenstein und die Grafen Bettoni. 1845 erwarb Erzherzog Johann von Österreich das Schloss und bestimmte es zum Stammsitz seiner Nachkommen. Die Grafen von Meran, seine Nachkommen, besitzen und bewohnen es weiterhin. Zum Besitz gehört auch das neugotische Mausoleum am Schenner Kirchhügel, das als Familiengrablege dient. 1852 erwarb Johann den Thurnerhof als landwirtschaftlichen Betrieb zur wirtschaftlichen Grundlage des Besitzes.
Saskia Epler