Ochsentodweg nach Vellau: Aufstieg ab Algund
Der Ochsentodweg führt von Algund-Dorf hinauf nach Vellau. Über den Grabbachweg, den Ochsentodweg und Birbamegg erreicht die Streckenwanderung den Gasthof Oberlechner und das Kirchlein zur Heiligsten Dreifaltigkeit. Die Tour ist 4,5 Kilometer lang, steigt um 684 Höhenmeter und führt 44 Höhenmeter bergab. Ihr höchster Punkt liegt auf 962 Metern. Die Tour ist mittelschwer. Für Familien ist vor allem der anhaltende Aufstieg auf kurzer Distanz ein wichtiger Maßstab.
Mit Kindern ist es schön, die Natur zu entdecken
Foto: Saskia Epler
Kurzfakten zum Ochsentodweg
- Streckenwanderung von Algund-Dorf nach Vellau
- 4,5 Kilometer; 684 Höhenmeter bergauf und 44 bergab
- Mittelschwer; höchster Punkt auf 962 Metern
- Weg über Unter-Ötzbauerhof, Kronsbichl und Birbamegg
- Bus 235 ab Meran; gebührenpflichtige Parkplätze im Zentrum von Algund
Vellau und der Blick über das Etschtal
Das Bergdorf liegt auf rund 900 Metern am Fuß des Naturparks Texelgruppe. Von Vellau reicht der Blick über das Etschtal bis nach Bozen und zu den Dolomiten. Algund-Dorf, der Start der Tour, liegt am Schuttkegel des Grabbachs am östlichen Rand der Gemeinde an der Grenze zum Meraner Stadtteil Gratsch.
Anreise und weitere Wanderwege
Bus 235 fährt von Meran nach Algund; die Haltestelle Alte Landstraße beim Friedhof liegt nahe der Grabbachpromenade. Gegenüber dem Rathaus gibt es gebührenpflichtige Parkplätze im Zentrum. Die Wanderungen in Südtirol umfassen Wege im Tal und an den Hängen oberhalb von Meran. Die Schlundensteinrunde bei Algund ist eine Rundwanderung zurück zum Ausgangspunkt. Der Tappeinerweg verläuft als Höhenpromenade oberhalb von Meran.
Häufige Fragen: Ochsentodweg nach Vellau: Aufstieg ab Algund
Wie verläuft der Ochsentodweg von Algund-Dorf nach Vellau?
Der Zugang beginnt an der Grabbachpromenade in Algund-Dorf. Vor dem Blumenthalerhof zweigt der Ochsentodweg ab und steigt zum Unter-Ötzbauerhof auf 520 Metern. Am Wegschild Vellau geht es links weiter. Danach führt der Weg am Kronsbichl vorbei und quert den Grabbach erneut. Über Birbamegg und mehrere Kehren am Waldhang erreicht man Vellau und den Gasthof Oberlechner.
Wann entstand das heutige Dreifaltigkeitskirchlein und welche Bauformen prägen es?
Beim Gasthof steht das Kirchlein zur Heiligsten Dreifaltigkeit. An seiner Stelle ließ Pfarrer Anton Martin Schenk 1742 eine barocke Kapelle errichten. Die heutige gotisierende Kapelle entstand 1894/95 mit Unterstützung der Bauern und steht seit 1979 unter Denkmalschutz. Polygonaler Chorschluss, Spitzbogenfenster und Spitzbogentüren prägen die Kapelle. Im Schiff liegt ein Kreuzgratgewölbe auf Konsolen, im Chor ein Fächergewölbe. Das Kirchlein verbindet die Geschichte Vellaus mit einem Aussichtspunkt über das Meraner Land. Es ist täglich von 8 bis 18 Uhr geöffnet.