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Jenesien – Wege, Aussicht und Südtiroler Genuss

Unterkünfte in Jenesien

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Jenesien zwischen Salten, Aussicht und besonderen Wegen

Jenesien verbindet weitläufige Wege auf dem Salten mit markanten Landschaftspunkten, historischen Orten und saisonalen Veranstaltungen. Beim Wandern in Jenesien bieten sich Ausblicke auf das Dolomitenpanorama. Auf dem Weg zum Salten verlaufen die Radwege fast ausschließlich über flache Wege und bieten Ausblicke auf das UNESCO-Welterbe Dolomiten. Damit lässt sich der Ort je nach Reiseplanung zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden.

Hochplateau Salto und Wege mit unterschiedlichen Schwerpunkten

Das Hochplateau Salto liegt oberhalb von San Genesio auf etwa 1.300 bis 1.400 Metern Höhe. Viele Wanderwege auf dem Salten weisen nur geringe Höhenunterschiede auf. Das Hochplateau Salto kann zu Fuß, mit dem Kinderwagen, mit dem Fahrrad oder auf einem Haflinger erkundet werden. Die Aussichtsplattform „Klapf“ liegt wenige Gehminuten vom Dorfzentrum entfernt und bietet einen Blick auf die Hauptkette der Alpen.

Ein eigenständiges Wandererlebnis ist der Sagenweg auf dem Salten. Er vermittelt 16 Sagen über San Genesio und seine Umgebung und verläuft vom Restaurant Edelweiss bis nach Lavena entlang des E5. Der Erlebnisweg „Guggn“ führt von San Genesio über den Salten bis nach Tschaufen. Neun Spiel- und Aktivstationen sowie Informationstafeln zu Haflinger-Pferden und Lärchen begleiten diesen Weg.

Marterloch: Themenweg und Hängebrücke

Der Themenweg Marterloch bei Afing ist neun Kilometer lang und umfasst 20 Stationen. Die Hängebrücke Marterloch ist Teil dieses Themenwegs, der zwischen Afing, einem Weiler von Jenesien, und Bundschen im Sarntal verläuft. Die Brücke selbst ist 272 Meter lang und 130 Meter hoch. Von Afing aus ist sie in etwa einer Stunde zu Fuß erreichbar. Wer den Weg auswählt, kann daher zwischen einer längeren Themenroute und dem Zugang zur markanten Brücke unterscheiden.

Natur, Pferde und Kultur

Zu den besonderen Landschaftsformen gehören die Erdpyramiden in Nobls/Jenesien, geologische Formationen aus der letzten Eiszeit. Im Rutschungsgebiet „Wieser Lahn“ hebt sich der rote Lehmboden deutlich von den umliegenden Wiesen und Wäldern ab. Pferde prägen mehrere Angebote: In Jenesien sind Ausritte möglich, die von einer Stunde bis zu mehreren Tagen dauern können. In der Reitarena werden außerdem Anfängerkurse angeboten. Das Haflinger-Pferdemuseum zeigt landwirtschaftliche Werkzeuge und Geräte aus dem Südtiroler Bauernleben von gestern bis heute.

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Auch historische Ziele lassen sich in die Ortswahl einbeziehen. Die Ruinen der Burg Greifenstein wurden erstmals 1159 urkundlich erwähnt. Vom Restaurant Noafer in Cologna/San Genesio aus sind die Ruinen in 15 Minuten zu Fuß erreichbar. Die Kirche St. Magdalena wurde 1705 neu errichtet, nachdem dort bereits 1629 eine der Heiligen Magdalena gewidmete Kapelle bestanden hatte.

Jahreszeitliche Feste und regionale Küche

Die Kastanienwochen in Jenesien finden jedes Jahr im Oktober statt. Dazu gehört ein Kastanienmarkt im Zentrum von Jenesien; außerdem werden geführte Kastanienwanderungen nach Glaning und Afing angeboten. Das Schupfenfest findet jedes Jahr am dritten Sonntag im September statt. Dabei wird ein Lärchenplateau zu einer traditionellen kulinarischen Landschaft, während die teilnehmenden Hütten Südtiroler Spezialitäten servieren. Eine weitere saisonale Veranstaltung ist das „Culinary Spring Awakening“: Teilnehmende Gasthäuser in Jenesien, Flaas und Vöran bieten etwa zwei Wochen lang regionale und saisonale Spezialitäten an.

Im Zentrum von Jenesien stehen Ladestationen für E-Bikes zur Verfügung. Für die weitere räumliche Orientierung finden Sie außerdem Eggen, St. Ulrich In Gröden, St. Christina In Gröden, Karersee, Völs Am Schlern, Longostagno, Karneid und Wolkenstein In Gröden.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Salten-Schlern.

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