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Salten-Schlern: Wandern und Kultur in Ortisei

Unterkünfte in Salten-Schlern

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für die Wahl einer Unterkunft in Salten-Schlern hilft es, die geplanten Tage konkret zu betrachten. Ortisei verbindet eine anspruchsvolle Bergwanderung mit einem kürzeren Weg zur Kirche San Giacomo sowie mit Museum, Holzschnitzkunst und markanten Kirchen. So lässt sich der Aufenthalt nach dem eigenen Schwerpunkt ausrichten: mehr Zeit am Berg oder eine Verbindung aus Ortswegen und Kultur. Die Wanderungen unterscheiden sich deutlich bei Dauer und Höhenmetern.

Wandern ab Ortisei: zwei unterschiedliche Zeitrahmen

Der Aufstieg von Ortisei zur Seceda beginnt direkt im Ort und führt durch schattige Wälder. Unterwegs eröffnen sich Ausblicke auf das Tal und die umliegenden Dolomiten; die Seceda liegt im Naturpark Puez-Geisler. Für die anspruchsvolle Wanderung sind je nach gewählter Route etwa 3,5 bis 4,5 Stunden und 1.200 Höhenmeter einzuplanen. Gute körperliche Fitness ist erforderlich. Da sich die Wegverhältnisse saisonal verändern können, sollte die Tourenplanung auch die Bedingungen berücksichtigen.

Ein anderer Zeitrahmen ergibt sich auf dem Weg des Dialogs: Er führt von Ortisei auf einem leicht ansteigenden Weg in etwa einer Stunde zur Kirche San Giacomo. Im Vergleich zum Seceda-Aufstieg ist dies die kürzere der beiden beschriebenen Wanderungen. Die ungefähre Gehzeit kann je nach Route und Bedingungen variieren. Wer beide Wege gegenüberstellt, sieht daher nicht nur unterschiedliche Ziele, sondern vor allem einen deutlich verschiedenen Zeitbedarf und eine andere körperliche Anforderung.

Kirchen, Kunst und Holzschnitztradition

Die Kirche St. Jakob, auch San Giacomo genannt, gilt traditionell als älteste Kirche im Grödnertal; ihre Ursprünge reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück. Ihr äußeres Erscheinungsbild ist insgesamt gotisch, während sich im Inneren gotische und barocke Elemente verbinden. Bemerkenswerte Fresken aus dem späten 15. Jahrhundert befinden sich im Presbyterium. Die Kirche bietet damit mehrere kunsthistorische Bezugspunkte: ihre lange überlieferte Geschichte, die unterschiedlichen Stilmerkmale und die Fresken.

Ortisei ist außerdem für kunstvoll verzierte und geschnitzte Holzskulpturen bekannt, die Holzschnitzerfamilien seit Generationen schaffen. Einen eigenen Einblick in die Geschichte, Kultur und Natur des Grödnertals gibt das Museum Gherdëina in Ortisei. So stehen für einen Kulturtag verschiedene Perspektiven nebeneinander: die regionale Geschichte und Natur im Museum, sakrale Bau- und Kunstgeschichte an der Kirche sowie eine traditionsreiche Holzschnitzkunst.

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Holzschnitzarbeiten können Besucher auch in der Dauerausstellung ART52 im Kongresszentrum von Ortisei bewundern. Da sich Ausstellungen und Betrieb im Lauf der Zeit ändern können, empfiehlt sich vor dem Besuch ein Blick auf die aktuellen Besuchsmöglichkeiten. Im Ort verbindet zudem die Fußgängerzone die Kapelle von Saint Ulrich mit der Antoniuskirche. Die beiden Kirchen markieren die Endpunkte dieser Ortsverbindung und geben eine konkrete Orientierung für einen Rundgang.

Örtliche Orientierung und Planung

Die Talstation der Seceda-Bahn in St. Ulrich ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß erreichbar. Wer diesen Zugang für die eigene Planung nutzen möchte, sollte die aktuellen Angaben zum öffentlichen Verkehr vor der Anreise prüfen. Museum, Kirchen und Holzschnitzkunst setzen weitere kulturelle Akzente. So lässt sich die Auswahl danach ausrichten, welche dieser Aktivitäten im Mittelpunkt der Reise stehen soll.

Weitere Reiseziele entdecken: St. Christina In Gröden, Welschnofen, St. Ulrich In Gröden, Wolkenstein In Gröden, Klobenstein, Mölten, Sarntal, Lengstein, Deutschnofen, Völs Am Schlern, Eggen, Tiers, Jenesien, Karneid, Kastelruth, Karersee

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bozen.

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