Innichen: Kultur, Wege und Ausflüge am Monte Baranci
Unterkünfte in Innichen
Innichen, italienisch San Candido, verbindet eine lange Klostergeschichte mit Wegen in die Landschaft rund um den Monte Baranci. Wer zwischen Kultur, Wandern, Radfahren und saisonalen Aktivitäten wählen möchte, findet hier unterschiedliche Möglichkeiten für die Reiseplanung. Dabei lassen sich historische Einblicke und konkrete Unternehmungen zu einem Aufenthalt verbinden, ohne dass alle Tage gleich aussehen müssen.
Stiftskirche und Museen in Innichen
Im Jahr 769 wurde in San Candido ein Benediktinerkloster gegründet. San Candido gilt als das älteste Kloster und als eine der ältesten Siedlungen Tirols. Diese historische Einordnung prägt den kulturellen Schwerpunkt des Ortes und bietet einen eigenen Zugang zu Innichen, unabhängig von den Aktivitäten in der Natur.
Die Stiftskirche von San Candido gilt als bestes Beispiel romanischer Architektur in der Region der Ostalpen. Wer sich für sakrale Baukunst und regionale Geschichte interessiert, kann diesen Aspekt bei der Auswahl seiner Ausflüge berücksichtigen. Das Museo della Collegiata di San Candido befindet sich in einem der ältesten Gebäude des Pustertals. Zum Museum gehören der Domschatz, die sakrale Kunst der Stiftskirche und eine Handschriftensammlung.
Ein weiterer kultureller Anlaufpunkt ist das MIK Museo del Capitolo. Sein Gebäude beherbergt das Museum, das Archiv und die Bibliothek der Stiftskirche. Damit bietet Innichen mehrere unterschiedliche Museumsschwerpunkte: Der Besuch kann sich auf Kunst und sakrale Objekte konzentrieren oder stärker die Geschichte und die überlieferten Bestände der Stiftskirche in den Mittelpunkt stellen.
Wandern und Sommererlebnisse am Monte Baranci
Für Tage in der Landschaft führt eine Wanderung von San Candido zur Piccola Rocca dei Baranci zu einem Aussichtspunkt mit Blick auf San Candido. Auf einem Teil des Aufstiegs sind außerdem die Drei Zinnen von Lavaredo zu sehen. Wer seine Tourenplanung an Aussichtspunkten und konkreten Wegzielen ausrichten möchte, kann diese Wanderung als einen eigenen Schwerpunkt des Aufenthalts einplanen.
Am Monte Baranci gibt es im Sommer ruhige Wanderwege, einen Abenteuerpark für Kinder und eine Sommerrodelbahn. Im Winter kommen familienfreundliche Skipisten und Rodelmöglichkeiten hinzu. Dadurch unterscheidet sich die Wahl der Reisezeit deutlich: Im Sommer stehen Wege, Aussicht und verschiedene Freizeitangebote im Vordergrund, während im Winter zusätzlich Pisten und Rodeln zum Aufenthalt gehören. Die Angebote sollten deshalb passend zur geplanten Jahreszeit betrachtet werden.
Auch der Funbob Baranci gehört zu den besonderen Erlebnissen vor Ort. Er kann bis zu 40 Kilometer pro Stunde erreichen, wobei die Geschwindigkeit von den Fahrgästen selbst reguliert wird. Das ist eine konkrete Wahlmöglichkeit für alle, die ihren Aufenthalt um eine rasante Fahrt ergänzen möchten, statt ausschließlich Kultur oder Wandern einzuplanen.
Radwege zwischen Innichen und den Dolomiten
Der Radweg San Candido–Lienz verläuft entlang des Drauradwegs über 44 Kilometer und ist als leicht eingestuft. Er verbindet San Candido mit Lienz in Österreich und eignet sich für alle Fahrradtypen einschließlich E-Bikes. Für die Reiseplanung ist damit eine klar beschriebene Radtour vorhanden, die sich von einer Wanderung am Monte Baranci oder einem kulturellen Tag in Innichen unterscheidet.
Wer mit dem Mountainbike unterwegs sein möchte, kann die Tour von San Candido durch das Val Campo di Dentro zur Drei-Schuster-Hütte in Betracht ziehen. Entlang der Strecke rücken die Massive der Sextner Dolomiten näher. So zeigt sich Innichen als Reiseziel mit verschiedenen landschaftlichen Perspektiven: eine Aussicht auf den Ort, ein längerer Radweg bis nach Österreich und eine MTB-Tour mit Blick auf die Sextner Dolomiten.
Innichen als Reiseentscheidung
Zur weiteren räumlichen Orientierung in Südtirol gehören Sexten, Niederdorf, Issing, Vintl, Olang, Mühlen In Taufers, Pfalzen und Sankt Martin in Thurn.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pustertal.