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Sterzing: Stadtgeschichte und Wege am Monte Cavallo

Unterkünfte in Sterzing

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Sterzing verbindet historische Zeugnisse mit Möglichkeiten für unterschiedliche Urlaubstage: Im Ort prägen ein gotischer Ratssaal, ein Stadtturm und das Museo Civico e Museo Multscher das kulturelle Bild. Am Monte Cavallo gibt es leichte Wanderwege mit kurzen Distanzen und Ausblicken über die Alpen bis zu den Dolomiten. Wer für Südtirol eine Mischung aus Stadtgeschichte und Bewegung sucht, findet hier konkrete Anknüpfungspunkte für die eigene Reiseplanung.

Gotische Zeugnisse im Stadtbild

Das Rathaus von Vipiteno besitzt einen gotischen Ratssaal. Holzverkleidete Wände und eine Decke mit sichtbaren Holzbalken geben dem Raum sein prägendes Erscheinungsbild. Auch die Torre delle Dodici gehört zur Geschichte des Ortes: Der Stadtturm stammt aus dem 15. Jahrhundert, ist 46 Meter hoch und gilt als Wahrzeichen der Stadt. Beide Bauwerke bieten unterschiedliche Zugänge zur Stadtgeschichte – einmal über die Gestaltung eines Ratsraums, einmal über einen markanten Turm.

Ein weiterer Schwerpunkt ist das Museo Civico e Museo Multscher. Es beherbergt den größten Teil der spätgotischen Werke des Ulmer Bildhauers und Malers Hans Multscher. Untergebracht ist das Museum im Deutschhaus, dem Haus der Kommende des Deutschen Ordens, in der Nähe der Pfarrkirche „Nostra Signora della Palude“. Wer sich besonders für spätgotische Kunst interessiert, kann das Museum in die Reiseplanung einbeziehen; die Werke Multschers bilden dabei einen klaren thematischen Schwerpunkt.

Pfarrkirche und Multscher-Altar

Die Pfarrkirche „Nostra Signora della Palude“ liegt im Süden von Vipiteno und zählt zu den größten Kirchen des Alpenbogens. In der Kirche befindet sich die römische Grabstele der Postumia Victorina, die wahrscheinlich aus dem 2. oder 3. Jahrhundert n. Chr. stammt. Damit begegnen hier Zeugnisse aus unterschiedlichen Epochen, ohne dass sie auf denselben historischen Zusammenhang zurückgeführt werden müssen.

Auch der Altar verbindet die Kirche mit Multschers Werk. Der gotische Altar wurde zwischen 1456 und 1459 für die Pfarrkirche geschaffen und im 18. Jahrhundert abgebaut. Auf dem neugotischen Hochaltar befinden sich noch fünf originale Statuen aus diesem Altar. Für Kulturinteressierte ergibt sich so ein eigener Blickwinkel auf die erhaltenen Figuren und ihre Einordnung in die Ausstattung der Kirche. Die historischen Angaben machen Sterzing besonders für Reisende interessant, die Kunst und Baugeschichte gezielt in ihre Ortswahl einbeziehen möchten.

Wandern, Radfahren und Erholung

Am Monte Cavallo stehen leichte Wanderwege mit kurzen Distanzen im Mittelpunkt. Bei Wanderungen reichen die Ausblicke über die Alpen bis zu den Dolomiten. Das spricht Reisende an, die beim Wandern keine langen Strecken suchen und den Blick auf die Berglandschaft schätzen. Die beschriebenen kurzen Distanzen beziehen sich auf diese Wege; sie sagen nichts über andere Routen aus. So lässt sich Sterzing auch als Ziel für einen Aufenthalt betrachten, in dem Stadtgeschichte und Wanderinteressen gleichermaßen eine Rolle spielen.

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Für Radreisende ist die Lage von Vipiteno am Radweg Brenner–Bozen ein weiterer Anhaltspunkt bei der Wahl des Reiseziels. Wer lieber Becken und Wellnessangebote einbezieht, findet im Balneum Innen- und Außenbecken sowie einen alpin gestalteten Sauna- und Wellnessbereich. Das Angebot ergänzt die kulturellen und bewegungsorientierten Themen um eine eigene Möglichkeit für Erholung, ohne dass dafür eine bestimmte Tagesplanung vorausgesetzt werden muss.

Der Abenteuer-Hochseilgarten SKYTREK liegt im Parco Nord in Vipiteno, zwei Minuten vom historischen Zentrum entfernt. Damit steht neben den Wanderwegen am Monte Cavallo auch ein konkreter Hochseilgarten als eigener Aktivitätsschwerpunkt zur Auswahl. Zusammen mit Radweg, Balneum und den kulturellen Zielen zeigt sich Sterzing als Stadt, deren Reisecharakter nicht auf ein einzelnes Interesse beschränkt ist.

Weitere Südtirol-Ziele: Burggrafenamt, Vinschgau, Toblach, Innichen, Rina, Sankt Michael.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bozen.

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