Arco: Gärten, Kunst und Klettern
Unterkünfte in Arco
Arco lässt sich über mehrere klar unterscheidbare Interessen kennenlernen: botanische Vielfalt, historische Kunst und Architektur sowie Bewegung auf Wegen oder beim Klettern.
Botanische Vielfalt und Flusslandschaft
Im Parco Arciducale wachsen dank des milden Klimas des Alto Garda mehr als 150 Arten von Bäumen und Sträuchern aus aller Welt, überwiegend mediterrane und subtropische Pflanzen. Der Zugang ist barrierefrei und gut ausgeschildert; Zugangsinformationen sollten vor der Anreise geprüft werden.
In den Gärten von Arco wachsen 450 Bäume und Sträucher, die 128 botanischen Arten und Sorten entsprechen.
Der Parco Fluviale della Sarca eröffnet einen größeren Landschaftsmaßstab. Er erstreckt sich entlang des gesamten Flusslaufs von den Gletschern des Adamello bis zum Gardasee über etwa 80 Kilometer. Die ausgeschilderten Wege führen durch naturkundlich sowie historisch-kulturell interessante Bereiche und sind nahezu vollständig zu Fuß oder mit dem Fahrrad begehbar beziehungsweise befahrbar. Damit berühren die Wege sowohl Natur- als auch Kulturthemen.
Kunst, Architektur und Literatur
Die Chiesa Collegiata wurde ab Beginn des 17. Jahrhunderts errichtet und beherbergt zahlreiche wertvolle Kunstwerke. Ein anderer zeitlicher Bezugspunkt ist der Palazzo dei Panni: Giovambattista d’Arco ließ ihn gegen Ende des 17. Jahrhunderts errichten. Dort ist die Galleria Civica G. Segantini di Arco untergebracht, ein dauerhaft eingerichteter Ausstellungsraum für die Werke von Giovanni Segantini. So stehen zwei unterschiedliche Kulturorte im Blick: Die Kirche verbindet ihre Baugeschichte mit den Kunstwerken in ihr; im Palazzo treffen ein späterer Bauzeitpunkt und die dauerhafte Einrichtung für Segantinis Werke zusammen.
Die Rilke Promenade di Arco ist ein literarischer Spazierweg am Fuß des Castello di Arco. Sie folgt den Spuren des österreichischen Dichters Rainer Maria Rilke, der von diesen Orten inspiriert wurde. Für Reisende mit Interesse an Literatur ergänzt der Spazierweg die Kunst- und Architekturorte um einen eigenen Zugang.
Wege, Aufstieg und Klettern
Das Castello di Arco ist ausschließlich zu Fuß über einen etwa 20-minütigen Anstieg erreichbar. Zugangshinweise sollten vor der Anreise geprüft werden. Am Castello gibt es zudem eine auskragende Struktur mit einem Boden, der teilweise aus gehärtetem Glas besteht. Der Anstieg beschreibt den Zugang zur Burg; die Glasfläche ist ein bauliches Detail vor Ort.
Arco Climbing bietet Bereiche zum Bouldern und zum Klettern mit Seil. Da sich der Betrieb ändern kann, empfiehlt es sich, die aktuellen Betriebsangaben vor einem Besuch zu prüfen. Klettern bildet damit einen eigenen Schwerpunkt neben den Spazierwegen und den ausgeschilderten Routen im Flusspark.
Der Rock Master in Arco zählt zu den ersten internationalen Wettbewerben im Freeclimbing. Er findet weiterhin jedes Jahr Ende August statt und versammelt die weltbesten Athleten dieser Disziplin. Für das gewünschte Reisejahr sollten Termine und Programm geprüft werden. Der Wettbewerb bietet einen konkreten zeitlichen Bezugspunkt für die Planung; die botanischen und kulturellen Orte sprechen andere Interessen an.
Auch die Route Salita al Castello di Arco ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Da sich Verkehrsangebote und Fahrpläne ändern können, sollten Sie die Angaben für den geplanten Reisetag prüfen.
Weitere Reiseziele entdecken: Sfruz, Lenzumo, Condino, Fontanazzo, Terres, Carzano, Mori, Darè.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Trient.