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Daone: Wege, Berglandschaft und Kultur

Unterkünfte in Daone

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Daone liegt am Eingang des Tals, das zum Val di Fumo und zu den Quellen des Chiese im Adamello führt. Die Landschaft um den Ort umfasst Bergweiden, große Wasserbecken und von Kastanien geprägte Bereiche. Zu den unterschiedlichen Zielen zählen ein Rundweg am künstlichen See von Moradino, Pracul im Val di Daone und der Lago di Casinèi auf 2.059 Metern. Das Tal ist ganzjährig über die durch Daone führende Straße erreichbar; im Winter hängen die Bedingungen vom Wetter ab.

Wege und Ziele im Val di Daone

Für die Planung lohnt es sich, die verschiedenen Wegformate auseinanderzuhalten. Die Etappe 35 des SAT-Trekkings „Il Perimetro del Trentino“ führt bis zum Ortsteil Pracul im Val di Daone. Der „Percorso dei prati e dei fiori“ ist dagegen ein vier Kilometer langer Rundweg um den künstlichen See von Moradino. Informationstafeln entlang des Weges widmen sich der Kleintierwelt des Val di Daone. Der Rundweg kann mit einem zusätzlichen Kilometer direkt in Daone begonnen werden.

Damit stehen ein benannter Abschnitt eines Fern-Trekkings und eine Runde mit ausgewiesenem Umfang nebeneinander. Im Sommer sind von Daone aus außerdem Ausflüge im Parco Naturale Adamello Brenta möglich. Wer die Ziele für einen Aufenthalt ordnet, kann so zwischen einer Etappe mit Ziel in Pracul, einem Rundweg mit Informationstafeln und sommerlichen Ausflügen im Naturpark unterscheiden.

Höher gelegen ist der Lago di Casinèi: Er liegt auf 2.059 Metern in einer Gletschersenke unterhalb des Monte Remà im Val di Daone. Der Zugang führt über Weg 250 von der Malga di Nova aus. Ein weiteres Ziel ist die Grotta di Aladino, auch Grotta val di Nova genannt. Sie liegt im Gemeindegebiet von Daone; ihr Haupteingang ist über einen Weg ab der Malga Casinèi und weiter über die Malga Casinèi della Nova erreichbar. Die Namen der Ausgangspunkte und Wege helfen, diese Ziele in der Planung voneinander zu unterscheiden.

Berglandschaft und Natur

Das Val di Daone zeigt sich nicht nur in seinen Wegen und höher gelegenen Zielen. An zahlreichen Bächen und Wildbächen bilden sich Eisfälle; insgesamt sind 136 erfasst. Zusammen mit den Bergweiden, den großen Wasserbecken und den von Kastanien geprägten Bereichen ergibt sich ein Landschaftsbild, das verschiedene Naturmotive verbindet.

Der Lago di Casinèi verbindet einen konkreten Höhenwert mit seiner Lage in einer Gletschersenke; der Rundweg am See von Moradino steht für eine andere Form des Unterwegsseins. Wer bei der Auswahl vor allem auf die Landschaft achtet, kann diese Ziele nach ihrer jeweils beschriebenen Umgebung unterscheiden, statt sie als austauschbare Wanderungen zu behandeln.

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Kirche, Gedenkstätten und Museum

Auch die Ortsgeschichte ist an bestimmten Bauwerken ablesbar. Die Kirche San Bartolomeo erhielt ihr heutiges Erscheinungsbild im 17. und frühen 18. Jahrhundert, als sie wiederaufgebaut und erweitert wurde. Ihr Portikus diente bereits im 14. Jahrhundert Gemeindeversammlungen. Die Madonna della Neve steht auf der Ebene von Limes im Val di Daone auf 929 Metern. 1959 wurde sie über einem älteren Bauwerk als Gedenkstätte für die Menschen wiedererrichtet, die bei den großen Wasserkraftarbeiten im Val di Daone ums Leben kamen.

Auf dem Rathausplatz von Daone wird der riesige Stamm der Weißtanne Avèz de Boaz aufbewahrt. Sein Transport dorthin ist auf 1955 datiert. Diese Erinnerungsorte unterscheiden sich in ihrer Geschichte: San Bartolomeo verbindet Bauphasen mit einer früheren gemeinschaftlichen Nutzung des Portikus, während die Madonna della Neve ausdrücklich dem Gedenken gewidmet ist.

Das Piccolo Museo della Micologia Fungolife umfasst fünf Räume, die bestimmten Themen und Dokumenten rund um Pilze gewidmet sind. Zu den gezeigten Beständen zählen Publikationen, künstlerische Werke, eine Foto- und Videothek sowie Mineralien und Fossilien. Wer das Museum in die Reiseplanung aufnimmt, sollte die Besuchszeiten separat prüfen.

Ein Naturerlebnisweg in Nudole

In der zugehörigen Gemeinde wurde 2015 in Nudole im Val di Daone der barrierearme Naturerlebnisweg „Un sentiero per tutti“ vom Parco Naturale Adamello Brenta angelegt. Seine glatten, festen Bodenbeläge sowie Baumstämme oder gespannte Seile zur Orientierung blinder Menschen gehören zur beschriebenen Weggestaltung. Tafeln an Rastplätzen bieten Informationen in Brailleschrift und auf Englisch. Damit setzt der Weg einen eigenen Schwerpunkt neben den genannten Trekking- und Rundwegen: Naturkundliche Informationen und Orientierungshilfen sind hier Teil der Anlage.

Weitere Reiseziele entdecken: Valle San Felice, Strigno, Marilleva, Chiesa, Pampeago, Sant'Orsola, Carzano, Caldonazzo

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Trient.

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