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Lenzi - Stefani: Mòchenische Kultur und Bergbau

Unterkünfte in Lenzi - Stefani

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Lenzi ist ein Ortsteil von Palù del Fersina und liegt auf 1.350 m Höhe. Im Ortsteil befindet sich auch der Sitz der Gemeindeverwaltung. Wer Lenzi - Stefani als Reiseziel einordnet, erhält damit zwei konkrete Bezugspunkte: die Höhenlage des Orts und seine kommunale Funktion. Auch der historische Ortskern von Stefani-Steffener ist ein Orientierungspunkt am Anello dei Minatori: Der Rückweg der Runde führt durch ihn. Die beschriebenen Erlebnisse reichen von der mòchenischen Sprache und Kultur über den Bergbau bis zu Mühlen und regionalen Mehlen.

Mòchenische Kultur und Bergbaugeschichte

Das Bersntoler Kulturinstitut verfügt über eine Dauerausstellung zum Gebiet und zur mòchenischen Gemeinschaft. Ihr zeitlicher Bogen reicht von den ersten menschlichen Spuren über die mittelalterliche Kolonisation, bäuerliche Höfe und den Bergbau bis zu Traditionen und Sprache. So stehen frühe Spuren der Besiedlung, Arbeitsweisen und kulturelle Überlieferungen innerhalb einer Ausstellung nebeneinander.

Multimediastationen im Bersntoler Kulturinstitut ermöglichen es, Audioerzählungen und Dokumentarfilme zu erkunden. Sie bieten einen weiteren Zugang zu den Themen des Instituts: Neben den Ausstellungsinhalten in ihrer zeitlichen Abfolge stehen damit auch Erzählungen und Filme zur Verfügung.

Die Ausstellung Mostra Klòffen vermittelt Geschichte und Traditionen der mòchenischen Bevölkerung anhand von Tafeln, Gegenständen und Dokumenten. Ihr Zeitraum reicht von der Kolonisation bis zur Gegenwart. Zur Ausstellung gehört die Stela, ein Gegenstand, der lange Zeit in Palù del Fersina verwendet wurde. Dieses konkrete Objekt ergänzt den breiteren Blick auf Geschichte und Traditionen.

Das Mineralienmuseum S’Pèrgmandlhaus zeigt auf zwei Etagen Mineralien und Arbeitsgeräte, die von Bergleuten verwendet wurden. Ein Videoraum behandelt die Geschichte von Palù del Fersina und das Zusammenleben der Talbewohner mit dem Bergbau. Das Museum wurde als Verbindung zur Erdemolo-Mine, auch Gruab va Hardimbl genannt, konzipiert. Mineralien, Werkzeuge und die Geschichte des Zusammenlebens mit dem Bergbau setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte.

Der Anello dei Minatori und die Wege

Der Anello dei Minatori ist ein Rundweg durch die Bergbaugeschichte des Valle dei Mòcheni. Zu seinen Themen gehören alte Bergwerke, Museen, Höfe, archäologische Stätten und Zeugnisse der örtlichen Kultur. Die Runde verbindet damit verschiedene Aspekte der Geschichte, statt sich auf die Bergwerke allein zu beschränken.

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Ein Abschnitt führt auf einem Forstweg entlang der linken orografischen Seite des Flusses Fersina zum Maso Lenzi und zur Erdemolo-Mine. Der Rückweg verläuft über Fernù und Stelder, berührt die Kirche Santa Maria Maddalena und führt durch den historischen Ortskern von Stefani-Steffener. Die beiden Abschnitte geben so Einblick in unterschiedliche Seiten der Runde: auf der einen stehen Fluss, Forstweg und Bergbauziele im Streckenverlauf, auf dem Rückweg kommen ein Kirchenbau und der Ortskern hinzu.

Zur Mine De Gruab va Hardimbl führt außerdem ein Fußweg vom Parkplatz in der Ortschaft Fròtten in Richtung Lago di Erdemolo. Die Gehzeit beträgt etwa 30 bis 40 Minuten. Prüfen Sie die Parkplatzsituation vor der Tour, da sich Parkmöglichkeiten ändern können.

Mühlen und regionale Mehle

Bei einem Besuch der Mulino Lenzi können Gäste die Funktionsweise der Mühlsteine und die einzelnen Schritte der Getreideverarbeitung kennenlernen. Auch die Herstellung lokaler Mehle lässt sich dort beobachten. Damit richtet sich der Blick nicht nur auf das fertige Produkt, sondern ebenso auf die Verarbeitung und die Arbeit mit den Mühlsteinen.

Weitere Reiseziele entdecken: Bresimo, Strembo, Molina di Ledro, Faver, Cimego, Bedollo, Giovo, San Lorenzo in Banale.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Trient.

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