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Strembo entdecken

Unterkünfte in Strembo

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Strembo lässt sich über mehrere konkrete Anknüpfungspunkte kennenlernen: die mittelalterliche Pfarrkirche, die historische „canalina“, eine lokale Glockenturmüberlieferung und eine Haflinger-Skulptur im Parco Giorgio Ducoli. Dazu kommen Tennisanlagen, Mountainbike-Routen, Angelbereiche und Ausflüge. Wer eine Unterkunft in Strembo sucht, kann zunächst abwägen, ob Ortsgeschichte, Kultur oder Bewegung den eigenen Aufenthalt stärker prägen soll.

Kirche und Ortsgeschichte

Die mittelalterliche Pfarrkirche von Strembo ist dem heiligen Thomas geweiht und beherbergt ein Hochaltarbild von Giovanni Andreis. Widmung und Kunstwerk geben der Kirche zwei konkrete kulturelle Bezugspunkte: den heiligen Thomas und das Andreis zugeschriebene Altarbild.

Ein weiterer ist die historische Rendena-Wasserleitung „canalina“, die als Denkmal erhalten und außerhalb der Cassa Rurale in Strembo sichtbar ist. Ihre Geschichte führt über den heutigen Standort hinaus: Ursprünglich befand sie sich in der Ortschaft „La Val“ und versorgte die vier alten Brunnen von Caderzone. Nachdem sie außer Betrieb genommen worden war, wurde sie nach Strembo verlegt. So gehören ihre frühere Funktion und ihr heutiger Standort zu verschiedenen Abschnitten ihrer Geschichte.

Auch der alte Glockenturm ist mit einer lokalen Überlieferung verbunden. Ihr zufolge trugen Einwohner den im Vergleich zur heutigen Kirche besonders niedrigen Turm in die Kirche, um ihn vor Diebstahl zu schützen. Einer weiteren lokalen Erzählung nach rissen Jugendliche den alten Glockenturm ab; 1927 entstand an seiner Stelle ein neuer. Die Erzählung über den Schutz des alten Turms und der spätere Neubau geben der Ortsgeschichte unterschiedliche zeitliche Bezugspunkte.

Haflinger-Motiv und Aktivitäten

Im Parco Giorgio Ducoli steht die Skulptur „L’Haflinger di Strembo – schianto di Cavallo“. Vom Radweg aus ist sie zu Fuß und mit dem Fahrrad leicht erreichbar. Wer sie in die eigene Planung aufnehmen möchte, kann vor dem Besuch die Wegbedingungen prüfen.

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In Strembo gibt es Tennisanlagen, Mountainbike-Routen und Angelbereiche; außerdem werden Ausflüge angeboten. Die Möglichkeiten unterscheiden sich nach der gewünschten Aktivität: Tennis, Radfahren auf einer Mountainbike-Route, Angeln oder ein Ausflug. Wer einen Aufenthalt plant, kann sich daran orientieren, welche dieser Beschäftigungen für die eigenen Reisetage besonders interessant ist.

Eine historische Spur der Küche

Ein Blick auf Strembos Esskultur führt an den Beginn des 19. Jahrhunderts. Damals zogen Wursthersteller aus Strembo von Allerheiligen im November bis zur Fastenzeit nach Mantua und in andere Städte der Poebene, um ihre Würste zu verkaufen. Besonders genannt wird die Knoblauchsalami „salam da l’ai“. Nach der Handelszeit kehrten sie in die Rendena zurück, um die Felder zu bearbeiten und Vieh zu züchten. Der geschilderte Jahreslauf verbindet den Verkauf außerhalb der Rendena mit anschließender landwirtschaftlicher Arbeit. So erzählt die Wursthandelsgeschichte zugleich von saisonalem Handel und dem Wechsel zwischen Verkauf, Feldarbeit und Viehzucht.

Weitere Reiseziele entdecken: Croviana, Tesero, Neustift, Panchià, Bolbeno, Passo Rolle, Mazzin, Carzano.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Trient.

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