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Peio: Gedenkorte, Kirchenkunst und Naturwege

Unterkünfte in Peio

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Peio gehören die Geschichte des Ersten Weltkriegs, Kirchenkunst und Naturthemen zu den unterschiedlichen Besuchsschwerpunkten. Ein Museum versammelt Gegenstände aus dem Krieg, Punta Linke ist ein Gedenkort mit Besichtigungsweg, und in Peio Paese prägen der Hügel San Rocco und historische Kirchenkunst das kulturelle Bild. Hinzu kommen Spaziergänge und Themenwege, die sich mit Landschaft und wild lebenden Vögeln befassen.

Erster Weltkrieg: Museum und Gedenkorte

Das Museum „Pejo 1914–1918. Der Krieg vor der Tür“ zeigt Uniformen, persönliche Gegenstände, eine Feldküche und eine Erste-Hilfe-Hütte. Zu den weiteren Exponaten gehören der Behälter einer Kabelseilbahn von Punta Linke, ein in den Schützengräben verwendetes Tabernakel und ein tragbarer Altar. Gemeinsam mit dem Nationalpark Stilfserjoch veranstaltet das Museum Informationsabende und Exkursionen zu Schauplätzen des Ersten Weltkriegs. Da die einzelnen Programme variieren können, lohnt es sich, die Termine vor der Reise zu prüfen.

Punta Linke ist ebenfalls ein Gedenkort des Ersten Weltkriegs und zählt wahrscheinlich zu den höchstgelegenen Gedenkorten Europas. Dort gibt es einen Besichtigungsweg; im Sommer ist der Ort für die Öffentlichkeit zugänglich. Der Zugang von Peio führt über den SAT-Weg Nr. 105. Dieser steigt vom Doss dei Cembri auf 2.300 m, der mit Bergbahnen erreichbar ist, bis zur Schutzhütte Vioz Mantova an. Bergbahn- und Hüttenbetrieb sollten separat geprüft werden; für den Besuch von Punta Linke empfiehlt sich außerdem ein Blick auf die aktuellen Sommeröffnungsregelungen.

Auf dem ehemaligen Friedhof San Rocco findet jedes Jahr Anfang September eine Gedenkfeier für die Gefallenen statt. Die genaue Programmierung sollte vor der Reise geprüft werden. In der näheren Umgebung lässt sich das österreichische Fort Barbadifior bei einem leichten Spaziergang entdecken. Das Fort wurde auf 1.600 m Höhe errichtet und während des Ersten Weltkriegs als Kaserne genutzt. Damit stehen verschiedene Formen der Erinnerung nebeneinander: eine Museumssammlung, ein Gedenkort mit Besichtigungsweg, eine jährliche Feier und ein ehemaliges Fort.

Peio Paese: Ortsbild und Kirchenkunst

Peio Paese liegt in einer von dem Hügel San Rocco dominierten Senke. Auf dem Hügel wurden 1885 archäologische Funde aus gallischer, keltischer oder rätischer Zeit entdeckt, die eine menschliche Präsenz seit der fernen Vergangenheit belegen. Der Glockenturm von San Giorgio gehört zu einem monumentalen Komplex, dessen heutige Struktur aus dem späten 15. Jahrhundert stammt. Der Turm wurde zwischen 1480 und 1483 von Handwerkern aus Como und dem Val Camonica errichtet.

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Bei San Giorgio befindet sich die restaurierte, etwa sieben Meter hohe Figur des heiligen Christophorus. Die Brüder Giovanni und Battista Baschenis aus Averaria schufen sie kurz nach der Errichtung des Gebäudes. Die Kirche Santi Giorgio e Lazzaro besitzt fünf Altäre.

Naturthemen zu Fuß

Auf der Malga Talè gibt es einen Themenweg zu den alpinen Raufußhühnern und ihren komplexen Anpassungsstrategien an die Umwelt. Ein sehr leichter Spaziergang von Peio Paese führt zum Capercaillie Forest. Dort können Besucher die Lebensweise wild lebender Vögel und ihre Anpassung an die umgebende Umwelt kennenlernen. Die beiden Angebote setzen unterschiedliche Akzente: Der Weg auf der Malga Talè widmet sich einer benannten Vogelgruppe und ihren Anpassungen; beim Spaziergang zum Capercaillie Forest stehen die Lebensweise wild lebender Vögel und ihre Umgebung im Mittelpunkt.

Eine saisonale Route im Winter

Beim Skibergsteigen führt die Abfahrt über die Piste Tarlenta und den Ortsteil Covel zurück nach Peio. Diese konkrete Routenangabe unterscheidet sich von den Spaziergängen und Themenwegen, die sich mit Kultur oder Natur befassen. Da Pisten- und Schneeverhältnisse sich ändern können, sollten die Bedingungen für die geplante Tour geprüft werden.

Weitere Reiseziele entdecken: Torra, Dimaro, San Lorenzo in Banale, Tione di Trento, Caldonazzo, Taio, Sporminore, Lundo.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Trient.

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