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Eisacktal-Radweg vom Brenner nach Bozen

Der Eisacktal-Radweg führt vom Brenner durch das Wipptal und das Eisacktal bis nach Bozen. Auf dem Weg liegen Sterzing, die Festung Franzensfeste, Brixen und Klausen; die Route verbindet damit die Nord-Süd-Achse Südtirols mit Städten und Kulturzielen des Tals.

Eisacktal Radweg Südtirol ist ein radwanderparadies Foto: www.suedtirol-netz.de

Kurzfakten zum Eisacktal-Radweg

  • Die Strecke verbindet den Brenner mit Bozen und folgt dem Eisack nach Süden.
  • Zu den Orten entlang der Route zählen Gossensaß, Sterzing, Franzensfeste, Brixen und Klausen.
  • Im nördlichen Abschnitt verläuft der Radweg teilweise auf der Trasse der früheren Brennerbahn.
  • Der frühere Bahnhof Schelleberg/Moncucco war bis 1980 in Betrieb.

Vom Brenner durch das Wipptal

Am Brenner beginnt die Fahrt am Alpenübergang zwischen Südtirol und Tirol. Nach Süden führt sie zunächst auf der ehemaligen Bahntrasse durch das Wipptal. Gossensaß und Sterzing markieren die ersten größeren Orte des Südtiroler Abschnitts. Sterzing besitzt eine historische Altstadt.

Die Streckenfolge führt anschließend zur Festung Franzensfeste. Von dort geht es am Vahrner See vorbei weiter nach Brixen.

Brixen und Klausen am Eisack

Brixen ist ein Etappenziel an der Route. Südlich der Stadt führt der Radweg nach Klausen. Die Stadt liegt am Eisack. Oberhalb von Klausen liegt das Kloster Säben als weithin erkennbares Kulturziel in der Umgebung der Route.

Von Klausen folgt der Weg dem Eisack weiter in Richtung Bozen. In Bozen endet die Brenner-Bozen-Verbindung. Für die Rückfahrt ab Bozen zum Ausgangspunkt am Brenner bietet sich die Bahn an.

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Die frühere Brennerbahn und ihre Spuren

Die Bahn prägte die Erschließung des Wipptals lange vor dem heutigen Radverkehr. Der frühere Bahnhof Schelleberg, auch Moncucco genannt, war bis 1980 in Betrieb. Der Bahnhof war eine kaiserlich-königliche Haltestelle im österreichischen Eisenbahnnetz. An den Gebäuden ist die Grundsubstanz aus altösterreichischer Zeit weiterhin erkennbar. Die Bahntrasse wurde in diesem Bereich verlegt. Der frühere Bahnhof liegt dadurch heute abseits der Eisenbahn, während der Radweg auf der alten Trasse an den Gebäuden vorbeiführt.

Verbindungen zu weiteren Radrouten

In Bozen trifft der Eisacktal-Radweg auf den Etschtal-Radweg. Der Etschtal-Radweg setzt die Fahrt entlang der Etsch durch Südtirol fort. Als weitere Talroute verbindet der Pustertaler Radweg Mühlbach mit Innichen. Diese Talrouten gehören zum Radwegenetz Südtirols.

Saskia Epler