Barrierefrei auf die Seiser Alm
Die Portalroute auf der Seiser Alm führt von Compatsch über das Große Moos weiter zur Sanonhütte und auf demselben Weg zurück; insgesamt ist sie sechs Kilometer lang. Die hohe Zugänglichkeitsbewertung bezieht sich auf den Abschnitt bis zur Kreuzung am Großen Moos. Dahinter wechseln Untergrund und Steigung auf dem Weg zur Hütte.
Südtiroler Landschaft
Foto: (c) VinschgerEngl
Kurzfakten: Weg zur Sanonhütte
- Start und Ziel: Compatsch auf 1.835 Metern; Wendepunkt des gut bewerteten Abschnitts ist das Große Moos auf etwa 1.860 Metern.
- Die gesamte Hin- und Rückroute bis zur Sanonhütte ist sechs Kilometer lang und hat 43 Höhenmeter.
- Die Einstufung „hoch“ gilt bis zur Kreuzung am Großen Moos; der anschließende Abschnitt zur Sanonhütte ist holprig und steil.
- Von Seis am Schlern fahren ein regelmäßiger Shuttle und eine barrierefreie Kabinenumlaufbahn nach Compatsch.
Wegprofil: Asphalt bis zum Großen Moos
Compatsch liegt auf 1.835 Metern. Von der Franziskus-Kirche aus führt die Route auf einer kleinen asphaltierten Straße Richtung Saltria. Nach dem Gasthof Panoramalift geht es durch eine Fußgängerunterführung; anschließend erreicht man mit leichtem Auf und Ab den Felsblock Cionstoan und die weite Wiese des Großen Mooses auf 1.860 Metern. Der Weg bis zu dieser Kreuzung wird vom Fachportal Südtirol für alle mit hoher Zugänglichkeit bewertet. Als Untergrund nennt das Portal eine verkehrsbeschränkte Asphaltstraße und Forststraße.
Die ausgewiesene sechs Kilometer lange Hin- und Rückroute schließt den Abschnitt bis zur Sanonhütte ein; das Große Moos markiert die Grenze der hohen Zugänglichkeitsbewertung. Eine Weiterführung Richtung Sanonhütte enthält einen kurzen Abstieg von etwa neun Prozent, verlässt danach den Asphalt und führt über eine ungeteerte Straße. Der letzte Abzweig wird schmaler, holpriger und an einzelnen Stellen steil; Holzstege führen hinunter zur Hütte. Der Portalhinweis zur hohen Zugänglichkeit bezieht sich ausdrücklich auf den Weg bis zur Kreuzung, nicht auf diesen Abstecher. Am Gasthof Ritsch Schwaige ist ein barrierefreies WC ausgewiesen.
Anreise ab Seis und Saison
Die Seiser Alm ist für den Tagesverkehr mit dem Auto eingeschränkt erreichbar. Von Seis am Schlern fahren ein regelmäßiger Shuttle und die barrierefreie Umlaufbahn nach Compatsch. Die Fachbeschreibung nennt Compatsch als Haltestelle des öffentlichen Verkehrs und empfiehlt den Zeitraum von Mitte Mai bis September für die Wanderung. Wer mit dem eigenen Fahrzeug anreist, sollte die ausgewiesenen Ausnahmebedingungen für Menschen mit Behinderung beachten. Der Routenstart ist damit direkt mit einer planbaren Seilbahn- oder Shuttlefahrt verbunden.
Das Hochplateau wird von Langkofel, Plattkofel und Schlern eingerahmt; entlang der Strecke wechseln asphaltierte Almstraße, breite Wiesen und Forstweg. Der Weg ist sonnig und bietet Einkehrmöglichkeiten in Compatsch und bei der Ritsch Schwaige. Der Weg über Lafenn-Salten führt auf einer längeren, welligen Strecke. Die Wege zur Hagneralm und Laabalm unterscheiden sich durch Forstwege, Steigungen und Schranken. Eine regionale Übersicht bietet der barrierefreie Urlaub in Südtirol.
Häufige Fragen zum Weg auf der Seiser Alm
Wie lang ist die gesamte Route bis zur Sanonhütte?
Die Portalroute von Compatsch bis zur Sanonhütte und zurück umfasst sechs Kilometer und 43 Höhenmeter. Die Portalbewertung „hoch“ gilt nur bis zur Kreuzung am Großen Moos.
Wie unterscheidet sich der Weg zur Sanonhütte?
Hinter der Kreuzung führt ein kurzer Abstieg von etwa neun Prozent von Asphalt auf ungeteerte Straße. Der letzte Abzweig zur Hütte wird enger, holpriger und stellenweise steil; Holzstege führen hinunter.
Wie komme ich von Seis zum Start?
Ein regelmäßiger Shuttle und eine barrierefreie Kabinenumlaufbahn fahren von Seis am Schlern nach Compatsch. Dort beginnt die beschriebene Route.