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Mölten zwischen Salten, Kultur und Bergpanorama

Unterkünfte in Mölten

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Mölten als Ausgangspunkt für Wege, Hochflächen und Kultur

Mölten verbindet den Landschaftsraum des Salten mit gut markierten Wanderwegen, historischen Kirchen und besonderen Einblicken in die regionale Kultur. Der zwischen Mölten und Jenesien gelegene Salten gilt als Europas höchstes Lärchenhochplateau. Auf dem Salten sind Wanderungen und Biketouren in einer Landschaft mit gemäßigten Steigungen möglich; auch mit dem Fahrrad lässt sich die Hochfläche durch Lärchenhaine erkunden. Wer eine Reise mit Schwerpunkt auf Bewegung, Landschaft und Ausflügen zu Kulturstätten plant, findet hier unterschiedliche Ziele und Strecken in einem klar umrissenen Raum.

Wandern am E5 und auf dem Salten

Ein Abschnitt des Europäischen Fernwanderwegs E5 führt über den Tschögglberg durch Mölten. Auf rund 2.000 Metern Höhe verbindet dieser Abschnitt Hafling, Vöran, Mölten und Jenesien. Daneben gibt es in Mölten zahlreiche gut markierte Wanderwege, aussichtsreiche Höhenwege und sanfte Gipfeltouren. Von der Ortsmitte erreichen Wanderer die Kirche St. Ulrich in Gschleier über die Wanderwege 13 und 15B. Die Kirche bietet einen schönen Blick auf die umliegenden Berge.

Ein markanter Aussichtspunkt ist das Wetterkreuz am Möltner Joch mit seinem 360-Grad-Bergpanorama. Auch die Stoanernen Mandln bieten einen Bergblick über die Dolomiten. Der Ort ist zudem mit der Geschichte dieser Felsformation verbunden: Eine Gerichtsschrift aus dem Jahr 1540 belegt, dass dort Hexentänze und Teufelsfeiern zelebriert wurden. Für eine weitere Form, die Landschaft zu erleben, eignet sich die Umgebung mit ihren Almen, Lärchenwiesen und dem Dolomitenpanorama für ausgedehnte Reitausflüge auf Haflingern. Mölten und der Tschögglberg gelten als Ursprung der goldblonden, gutmütigen Haflinger Pferde.

Die Seilbahn Mölten bringt Fahrgäste in vier Minuten von Mölten ins Etschtal hinunter. Damit gehört neben den Wegen auf der Hochfläche auch eine Verbindung zwischen Mölten und dem Etschtal zum Ortsbild.

Fossilien und Kirchen als kulturelle Ziele

Das nahe gelegene Fossilienmuseum Fossilia zeigt Fossilien, die in der Umgebung von Mölten gefunden wurden, und veranschaulicht geologische Prozesse, die sich über Millionen von Jahren ereignet haben. Fossilia ist als Outdoor-Museum konzipiert und kann mit erklärenden Texten sowie einer Hörstation selbstständig erkundet werden. Das macht die geologische Geschichte des Raums nicht nur über Ausstellungsobjekte, sondern auch über die Gestaltung des Museums erfahrbar.

Die Pfarrkirche und sechs Filialkirchen der Pfarrei Mölten bestehen bereits seit dem 13. Jahrhundert. Zu den historischen Sakralbauten gehört die romanische Kirche St. Jakob auf der Langfenn, die am höchsten Punkt des Plateaus Salten auf 1.525 Metern steht und sich auf prähistorischem Boden befindet. Auf ihrem Altar sind der heilige Jakob, Rochus und Sebastian dargestellt. Die romanische Kirche St. Anna ist die Friedhofskirche und möglicherweise ebenso alt wie die Pfarrkirche. Ihr Holzaltar beherbergt eine steinerne Pietà aus dem Jahr 1440.

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In St. Blasius ist der romanische Turm erhalten; um 1500 wurde die Kirche erweitert und gotisiert. Dort befindet sich außerdem ein barockes Fresko aus dem Jahr 1621 mit dem Titel „Vom Gastmahl des reichen Prassers“. Zum Patrozinium der Kirche St. Blasius in Verschneid gehört am 3. Februar die Austeilung des Blasiussegens. Die schlichte Barockkapelle St. Valentin in Schlaneid wurde 1769 auf Wunsch der Bevölkerung erbaut. Die Ruinen der alten St.-Valentin-Kirche liegen im Wald Valteswald unterhalb von Schlaneid.

Die als „St. George's church“ bezeichnete Kirche besitzt einen geschnitzten gotischen Altar mit Statuen des heiligen Georg, des heiligen Oswald und des heiligen Leonhard. Der Schlüssel kann auf dem benachbarten Hof angefragt werden. Die Kirche St. Georgen steht auf einer historisch bedeutsamen Hochfläche nahe Versein; zahlreiche Funde aus der Bronzezeit belegen dort eine prähistorische Besiedlung.

Südtiroler Sekt im Dorfkern

Auch die Genussseite Möltens ist klar mit dem Ort verbunden: ARUNDA produziert seit 1979 im Dorfkern von Mölten Südtiroler Sekt. Führungen durch die Sektkellerei mit Verkostung finden mittwochs und donnerstags um 10.30 Uhr statt; eine Anmeldung ist erforderlich. So ergänzt ein konkreter kulinarischer Besuch die Wanderungen, Aussichtspunkte und kulturgeschichtlichen Ziele.

Für die räumliche Einordnung im selben Umfeld finden Sie außerdem Jenesien, Santa Cristina Valgardena, Karersee, Tiers, Longostagno, Deutschnofen, Klobenstein und Sarentino.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Salten-Schlern.

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