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Nomi: Wein, Radwege und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Nomi

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Nomi lässt sich über mehrere konkrete Seiten kennenlernen: Wein, Radwege, Ortsgeschichte und Naturbeobachtung. Spazierwege führen zwischen Weingütern, Weinbergen und Obstgärten am Fuß des Monte Corona entlang; zugleich prägen Palazzo Vecchio und das Biotop Taio unterschiedliche Eindrücke. Für die Aufenthaltsplanung hilft die Auswahl dieser Themen: Sollen Weinverkostung und Ortsbild im Mittelpunkt stehen, oder eher Radfahren und Naturbeobachtung?

Wein, Wege und Radsport

In Nomi führen Spazierwege zwischen Weingütern, Weinbergen und Obstgärten am Fuß des Monte Corona entlang. Ein Weg führt durch Apfelbäume zur Etschtal-Radroute. Davon zu unterscheiden ist die Radroute von Rovereto nach Nomi: Sie ist durchgehend flach und asphaltiert, und Fahrzeuge außer Fahrrädern dürfen sie nicht befahren. Die Spazierwege durch Wein- und Obstlandschaft und die Radverbindung bieten damit unterschiedliche Möglichkeiten, sich mit der Umgebung zu beschäftigen.

Im näheren Umfeld von Nomi liegt an der Etschtal-Radroute die Raststätte Bicigrill di Nomi; sie liegt auch an der Ciclabile Adige. Der Bicigrill ist darauf eingerichtet, Radsportbegeisterte willkommen zu heißen, zu verpflegen, logistisch zu unterstützen und zu informieren.

Das Weingut Grigoletti in Nomi nimmt Buchungen für Kellerbesichtigungen mit Weinverkostungen entgegen. Die Classic Wine Experience umfasst eine geführte Kellerbesichtigung und die Verkostung von vier Weinen im Stehen; dazu gibt es Grissini oder Cracker. So steht neben den Wegen durch die Landschaft auch ein konkret beschriebenes Weinerlebnis zur Auswahl.

Ortsbild und Geschichte

Die Entwicklung von Nomi ist mit dem Palazzo Vecchio verbunden, einem Gebäude im Stil des 15. Jahrhunderts, das an seinen typischen Trockensteinmauern erkennbar ist. Im historischen Ortskern befinden sich außerdem schöne Wohnhäuser mit Wandfresken, verzierten Portalen und Laubengängen unter den Dachtraufen. Wer sich für Architektur interessiert, findet hier unterschiedliche Details: von den Trockensteinmauern am Palazzo bis zu den Fassadenmerkmalen der Häuser im Ortskern.

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Eine andere historische Facette bilden die Reste des Castello di Nomi auf dem Felsvorsprung des Dosso Corona oberhalb von Nomi. Von den Ruinen bietet sich ein Panoramablick über das Tal und die nahegelegenen Burgen. Während Palazzo Vecchio und die Wohnhäuser über ihre Bauformen ins Ortsbild eingeordnet werden, verbinden die Burgruinen Geschichte mit dem Blick über das Tal.

Biotop Taio und Vogelzug

Taio di Nomi dient entlang der Zugroute Verona–Bozen als Oase und Rastplatz für ziehende Wasservögel. Das Biotop Taio ist von Nomi aus zu Fuß oder mit dem Fahrrad über die Etschtal-Radroute erreichbar. Die beiden Routenbezüge meinen Unterschiedliches: Die Etschtal-Radroute erschließt den Weg aus Nomi zum Biotop, während Verona–Bozen den Zugkorridor der Wasservögel bezeichnet.

Kultur im Jahreslauf

Nomi ist für sommerliche Rockkonzerte bekannt. Während der Weihnachtszeit gibt es in den Ortsteilen Krippen. Wer gezielt wegen eines Konzerts oder der Krippen anreist, sollte die jeweiligen Termine vorab prüfen. So lässt sich die Reiseplanung an zwei unterschiedlichen saisonalen Kulturthemen ausrichten, ohne sie mit den ganzjährig beschriebenen Orts- und Landschaftsmerkmalen zu verwechseln.

Weitere Reiseziele entdecken: Prissian, Piazzola, Stava, Malè, Malosco, Tassullo, Pampeago, Fiera di Primiero

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Trient.

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