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Pian – historische Heuschober und Kreuzweg

Unterkünfte in Pian

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Pian liegt auf den Hängen oberhalb von Campitello auf 1.540 Metern Höhe. Pian, ein Ortsteil von Campitello di Fassa, ist eine Ansammlung historischer Heuschober und Teil einer typischen alpinen Siedlung. Zu ihrem Bild gehören Häuser aus Mauerwerk und hölzerne Heuschober, die mit dem Stall verbunden sind. So prägen Wohnhäuser und landwirtschaftliche Bauformen gemeinsam den Charakter des Ortes.

Heuschober, Wandmalereien und Brotöfen

An den malerischen Häusern in Pian sind Wandmalereien mit traditionellen und religiösen Motiven, Blumen und Gnomen zu sehen. Die Motive reichen damit von religiösen Bildern bis zu Blumen und verspielten Darstellungen. Zusammen mit den unterschiedlichen Bauformen geben sie dem Ortsbild mehrere kulturelle Akzente: Neben der Architektur selbst fällt auch die Gestaltung der Häuser ins Auge.

Einige Häuser bewahren außerdem traditionelle Brotöfen, die außerhalb der Umfassungsmauern liegen. Auch dieses Detail gehört zur baulichen Eigenart Pians. Wer sich für das historische Siedlungsbild interessiert, findet hier neben Mauerwerk, Holz und Heuschobern ein weiteres Element der überlieferten Bauweise.

Der Kreuzweg zwischen Campitello und Pian

Der Kreuzweg führt von der Kirche von Campitello zur Kirche von Pian, die der Heiligen Jungfrau Maria geweiht ist. Die Route stammt aus dem 18. Jahrhundert. Zu den mit Pian verbundenen Kapellen gehören zwei konkrete Daten: Sie wurden 1760 errichtet und 1978 restauriert. Ihre eigentümlichen Betrachtungssprüche sind auf Ladinisch.

Kirchen, Kapellen und ladinische Texte geben dem Weg unterschiedliche kulturelle Ebenen. Die Kirchen markieren Anfang und Ziel; die Kapellen und ihre Sprüche prägen den religiösen Charakter des Kreuzwegs. Für Reisende, die sich für Ortsgeschichte und religiöses Erbe interessieren, ist er damit ein eigenständiger Bezugspunkt neben den historischen Häusern und Heuschobern.

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Route Richtung Val Duron und geologischer Hintergrund

Die Route Campitello–Val Duron verläuft über die asphaltierte Strèda de Col und die Strèda de Pian bis nach Pian. Sie durchquert den Ort; von Fossèl aus führt ein unbefestigter Weg in Richtung Val Duron. Weiter führt die Route zur Ortschaft Fraines und anschließend über einen deutlichen Anstieg zur Schutzhütte Rifugio Micheluzzi. Asphaltierte Straßen, ein unbefestigter Abschnitt und der genannte Anstieg sind unterschiedliche Wegmerkmale, die sich bei der Tourenplanung berücksichtigen lassen. Die saisonalen Bedingungen können variieren.

Auch der geologische Rahmen eröffnet eine weitere Perspektive auf die Umgebung. Die Felsen rund um Pian zeugen von Explosionsbrekzien aus den Anfängen einer uralten vulkanischen Tätigkeit im Val di Fassa. Bei Pian überlagern sich außerdem ältere geologische Formationen mit jüngeren. Damit treffen in der Landschaft Hinweise auf vulkanische Aktivität und auf unterschiedliche geologische Altersstufen zusammen. Für Interessierte ergänzt dieser Blick auf die Gesteinsgeschichte die kulturellen Themen des Ortes, ohne das Siedlungsbild und den Kreuzweg aus dem Blick zu verlieren.

Bei der Wahl des Aufenthaltsorts lässt sich Pian anhand konkreter Interessen einordnen: Das Ortsbild und der Kreuzweg stehen für Bau- und Glaubensgeschichte; die Route Richtung Val Duron bringt unterschiedliche Wegoberflächen und einen deutlichen Anstieg ins Spiel. So können Reisende überlegen, welche dieser Seiten für ihre Reiseplanung besonders wichtig ist.

Weitere Reiseziele entdecken: Pieve Di Bono, Cembra, Vela, Villa Lagarina, Piscine, Mezzocorona, Montesover, Strigno.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Trient.

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