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Skigebiete im Vinschgau und Meraner Land

Im Westen Südtirols liegen Skigebiete vom hoch gelegenen Schnalstal und Ortlergebiet bis zu den Tälern rund um Meran. Die Auswahl unterscheidet sich nach Höhenlage, Pistencharakter und Zugangsort: Gletscher- und Hochgebirgsprofile stehen neben überschaubaren Dorfgebieten und dem zusammenhängenden Skigebiet am Reschensee.

Kurzfakten zu den westlichen Skigebieten

  • Im Vinschgau prägen Schnalstal, Ortlergebiet und Reschensee die alpine Auswahl.
  • Schöneben und Haideralm bilden ein gemeinsames Skigebiet mit zwei Talzugängen.
  • Meran 2000 liegt oberhalb von Meran; Schwemmalm und Pfelders liegen in eigenen Tälern.

Vinschgau: Gletscher, Ortler und Reschensee

Das Schnalstal reicht bis zum Hochjochferner. Die Alpin Arena Schnals verbindet die Talstation in Kurzras mit hoch gelegenen Abfahrten am Gletscher. Leichte Pisten wie Finail und anspruchsvolle Trainingsabschnitte an der Leo-Gurschler-Piste zeigen die Bandbreite innerhalb des Gebiets. Die Skisaison im Schnalstal reicht üblicherweise von September bis Mai.

Im Ortlergebiet stehen mehrere eigenständige Profile nebeneinander. Sulden am Ortler reicht von breiten, leichten Madritschpisten bis zu anspruchsvollen Abfahrten am Langenstein und im Kanonenrohr. Das Skigebiet umfasst 44 Pistenkilometer zwischen 1.900 und 3.250 Metern. Trafoi ist kleiner: Der Liftzugang beginnt im Dorf, und das Gebiet umfasst elf Pistenkilometer mit leichten, mittleren und schweren Abschnitten. Die Kombination aus hoch gelegenen Pisten und Waldabfahrten prägt Sulden; der Dorfstart und das kompaktere Pistenprofil unterscheiden Trafoi.

Am Reschensee bilden Schöneben und Haideralm seit der Wintersaison 2018/19 ein skitechnisch verbundenes Gebiet. Der Einstieg erfolgt in Reschen oder St. Valentin auf der Haide; zusammen umfasst das Gebiet 65 Pistenkilometer. In St. Valentin führt die Haideralmbahn ins Gebiet, in Reschen die Piz-Schöneben-Bahn. Leichte Abfahrten wie Pofel und Valatsch ergänzen die mittelschwere Talabfahrt; Rojen, Hütteltal und Zwölferkopf stehen für schwere Pisten.

Der Watles bildet ein weiteres Vinschgauer Profil mit 18 Pistenkilometern. Das nahe Langlaufzentrum Schlinig ergänzt die Region mit einem eigenständigen nordischen Angebot neben den alpinen Pisten des Watles. Über die alpinen Pisten hinaus umfasst der Winterurlaub im Vinschgau weitere Täler und Winteraktivitäten.

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Meraner Land und Seitentäler

Oberhalb von Meran liegt Meran 2000 auf dem Hochplateau Hafling-Vöran-Meran 2000. Das Gebiet umfasst 40 Pistenkilometer, überwiegend leichte und mittelschwere breite Abfahrten. Ein Kinderbereich, eine Skischule und der zweiteilige Snowpark ergänzen das Pistenprofil mit Übungsmöglichkeiten und einem eigenen Geländepark.

Die Schwemmalm liegt oberhalb von Kuppelwies im Ultental. Dort reichen leichte Skiwege und Übungspisten bei Breiteben bis zu mittleren und schweren Abfahrten, darunter die Muteggpiste vom Gipfelbereich Richtung Äußere Schwemmalm. Der Zweiersessellift Breiteben nimmt im Winter auch Fußgänger vom Parkplatz auf. Im Passeiertal bietet Pfelders 18 Pistenkilometer zwischen Dorf, Gampen und Grünboden. Breite leichte Pisten bei Gampen stehen dort mittleren und schweren Abfahrten an den höheren Anlagen gegenüber.