Lazfons: Berg- und Kulturerlebnisse rund um das Latzfonser Kreuz
Unterkünfte in Lazfons
Das Latzfonser Kreuz auf 2.311 Metern prägt die Reise nach Lazfons wie kaum ein anderer Ort. Die aussichtsreiche Rundwanderung von Kaseregg zum Latzfonser Kreuz führt durch die Latzfonser Alm. Das Kreuz gilt als höchstgelegener Wallfahrtsort in Südtirol und als einer der höchstgelegenen Wallfahrtsorte Europas. Wer eine Unterkunft in Lazfons sucht, kann den Aufenthalt deshalb an Bergtouren, Wallfahrtskultur, Wintererlebnissen oder regionalen Besonderheiten ausrichten.
Bergtouren und Wintertage auf der Latzfonser Alm
Für die Planung der Touren sind die Ausgangspunkte wichtig: Kaseregg, Kühhof und Steineben gehören zu den beliebtesten Ausgangspunkten mit Parkmöglichkeiten für die Latzfonser Alm. Für Wintertouren steht außerdem der Parkplatz Öberst zur Verfügung. Eine Winter- und Schneeschuhwanderung führt vom Parkplatz Kühhof zur Klausner Hütte. Von Steineben verläuft eine Skitour zur Lorenzispitze, italienisch Cima S. Lorenzo, auf der Latzfonser Alm.
Auch für Schlittenfahrten gibt es ein konkretes Angebot: Auf der Latzfonser Alm befinden sich eine Naturrodelbahn und eine Familienrodelbahn. Die genannten Wege und Ziele eröffnen unterschiedliche Möglichkeiten für die Tagesplanung, ohne dass sie zu einem einzigen Rundprogramm verbunden werden müssen. Wer Bergtouren und Winteraktivitäten verbinden möchte, sollte bei der Wahl des Reisezeitraums den gewünschten Schwerpunkt zuerst festlegen.
Wallfahrt, Brauchtum und Ortsgeschichte
Das „Black Jesus Christ“ ist ein schwarzes, geschnitztes gotisches Holzkreuz. Es wird jedes Jahr im Juni von zahlreichen Gläubigen aus der Pfarrkirche im Dorf Latzfons zum Latzfonser Kreuz getragen und bleibt dort den ganzen Sommer über. Ein weiterer fester Termin im Jahreslauf ist der Almabtrieb, der in Latzfons jedes Jahr am zweiten Septemberwochenende gefeiert wird. Damit bietet der Ort neben den Bergwegen auch einen kulturellen Anlass für die Reiseplanung.
Zur örtlichen Geschichte gehört außerdem die Kirche St. Jakob in Lazfons. Der Architekt Albert Torggler aus Meran war 1999 für ihr Erweiterungsprojekt verantwortlich. Wer sich für sakrale Architektur und regionale Tradition interessiert, findet in Lazfons somit mehrere konkrete Anknüpfungspunkte, die sich unabhängig von einer Bergtour betrachten lassen.
Klettergarten und Tinnetal
Der Klettergarten „Nock“ liegt im wildromantischen Tinnetal, einem kleinen Tal westlich von Klausen, das sich südlich des Säbener Berges bis nach Latzfons erstreckt. Dort gibt es Möglichkeiten zum Klettern im Freien für Anfänger und Fortgeschrittene sowie Kletterkurse. Das Tinnetal ergänzt die hoch gelegenen Ziele rund um die Latzfonser Alm um einen eigenen Landschafts- und Aktivitätsschwerpunkt.
Anreise und regionale Besonderheiten
Lazfons ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Von Klausen fährt die Linie 343 mit Umstieg im Dorf Feldthurns in die Linie 342 nach Latzfons; von Brixen fährt die Linie 342. Beide Verbindungen verkehren stündlich. Mit dem Auto führt die Anfahrt über die Landesstraße in Richtung Feldthurns und anschließend weiter nach Latzfons. Von Klausen beträgt die Entfernung 10 km.
Auch kulinarisch gibt es einen konkreten Bezug zum Ort: Die Metzgerei Pfattner Johann in Latzfons erhielt beim Speckvergleichstest 2015 für ihre Probe die Goldauszeichnung unter 47 Südtiroler Speckschinken.
Zur weiteren Orientierung finden Sie auch Antermoia, Rabland, Salten-Schlern, Pineta, Weitental, Reschen am See, Riomolino und Slingia.
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