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Monclassico

Unterkünfte in Monclassico

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Monclassico verbindet Ortsgeschichte mit einem ungewöhnlichen Blick auf die Zeit: Die Sonnenuhren unterscheiden sich in Form, Technik und Material, während die Chiesa di San Vigilio eine lange Geschichte hat. Auch die Art, den Ort zu erkunden, ist vielfältig: Ein ebener Sonnenuhren-Rundgang steht einem ausgeschilderten, ansteigenden Weg zur Piazzetta del Riuso gegenüber.

Monclassico zählt neben Dimaro, Carciato, Folgarida und Presson zu den fünf Dörfern von Dimaro Folgarida. Monclassico und Presson sind historische Dörfer auf 770 Metern über dem Meeresspiegel. Damit sind Ortscharakter und Höhenlage knapp eingeordnet; die konkreten Erlebnisse reichen von Kunst und Geschichte bis zu einem Rundgang mit Kinderwagen oder Fahrrad.

Sonnenuhren zu Fuß oder auf zwei Rädern

Der Sonnenuhren-Rundgang führt durch Monclassico und Presson und verläuft eben. Er kann zu Fuß, mit dem Fahrrad einschließlich Mountainbike und mit Kinderwagen begangen werden. Wer seine Ortsbesichtigung gern mit einem klar umrissenen Thema verbindet, findet hier die Sonnenuhren als roten Faden. Die Besichtigung dauert etwa eineinhalb Stunden.

Der Rundgang erreicht Monclassico über eine bequeme Fußgängerunterführung; von dort kann die Besichtigung der Sonnenuhren beginnen. Die Strecke lässt sich daher als eigener Besichtigungsbaustein betrachten, ohne eine Gehzeit über die genannte Dauer hinaus anzunehmen. Auch die Tour delle Meridiane N° 711 ist eine Möglichkeit, die Gegend zu Fuß einzuordnen: Sie führt von oberhalb von Presson weiter in Richtung Monclassico.

Ein anderer Weg führt zur Piazzetta del Riuso. Die Teilnehmenden treffen sich an der Bahn- beziehungsweise Tramhaltestelle von Monclassico und folgen einem ausgeschilderten, ansteigenden Weg durch den Ort. Wer zwischen den Routen wählt, kann sich so an der beschriebenen Wegform orientieren: eben auf dem Sonnenuhren-Rundgang oder ansteigend auf dem Weg zur Piazzetta.

Kirchengeschichte und Sonnenuhrenkunst

Die ersten überlieferten Nachrichten über die Chiesa di San Vigilio in Monclassico stammen aus dem 13. Jahrhundert. 1771 wurde die Kirche erweitert und erhielt dabei ihre heutige Gestalt. Die Chiesetta di San Vigilio steht auf dem Hügel und besitzt drei Altäre sowie spätgotische Skulpturen. Diese Angaben machen den Ort auch für Reisende interessant, die auf einer Fahrt nicht nur Landschaft, sondern lokale Geschichte und Kirchenkunst in den Blick nehmen möchten.

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Die Sonnenuhren bilden dazu einen eigenen künstlerischen Schwerpunkt. Ihre Unterschiede betreffen nicht nur die äußere Form, sondern auch Technik und Material. Jede bringt die künstlerische Persönlichkeit ihres Urhebers zum Ausdruck. Wer die einzelnen Uhren betrachtet, begegnet somit verschiedenen Gestaltungen desselben Themas, statt einer einheitlichen Reihe gleicher Objekte.

Camera obscura, Verkostung und Biolago

Die Kamera-Obskura-Sonnenuhr gilt als eine von sechs ihrer Art in ganz Italien und als interaktive Attraktion. Das Erlebnis Una sottile linea d'ombra endet mit dem Eintritt in eine Camera obscura. Es umfasst außerdem eine kleine Verkostung von Brulè, Konfitüren und natürlichen Sirupen, die von einem landwirtschaftlichen Betrieb im Ort hergestellt werden. Der Name des Erlebnisses verbindet sich damit mit einem konkreten Abschluss und lokalen Erzeugnissen.

Als weitere, davon unterschiedliche Freizeitoption ist das Biolago beschrieben: ein natürliches, badetaugliches und umweltfreundliches Schwimmbecken mit einer Fläche von etwa 500 Quadratmetern. Seine maximale Tiefe beträgt etwa 3 Meter.

Weitere Orte: Daone, Fondo, Brez, Celledizzo, Tiarno di Sotto, Bolbeno, Giovo, Tassullo.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Trient.

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